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Explosiv!: Dramatische Situation an der Südbrücke

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Die 135 Meter lange „Somtrans XXV“ lief in der Nähe der Südbrücke auf Grund.

Düsseldorf/Dormagen -

Dramatische Situation am frühen Morgen auf dem Rhein bei Kappes-Hamm: Unweit der Südbrücke hatte sich eines der größten Tankschiffe festgefahren, die auf dem Rhein unterwegs sind.

Die 135 Meter lange „Somtrans  XXV“ (Heimathafen Rotterdam) hatte 5600 Tonnen „Naphtha“ an Bord – Rohbenzin, das durchaus als leicht entzündlich gilt. Deshalb wurden sofort Experten hinzugezogen.

Der Kapitän des Riesentankers hatte ihn nach Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei nach einem Problem mit dem Motor nicht mehr in der Fahrrinne halten können.

Keine Gefahr durch explosive Ladung

Als das Schiff auf Grund lief, sei es allerdings nicht beschädigt worden, sodass weder Rohbenzin nach draußen noch Wasser ins Innere hätten eindringen können.

„Eine Explosionsgefahr besteht nicht“, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. „Eine Gefahr für die anliegenden Städte Neuss und Düsseldorf sowie die nahe gelegene Südbrücke besteht ebenfalls nicht.“

Um den havarierten Tanker freischleppen zu können, hatten die Experten vor Ort geraten, zunächst 2000 der 5600 Tonnen der Ladung in ein anderes Tankschiff umzupumpen. Zur vor 18 Uhr wurde das Schiff befreit und konnte nach Dormagen weiter fahren.