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Ex-Grabungsleiter: Schütte zieht gegen Stadt vor Gericht

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Dr. Sven Schütte will vor Gericht ziehen.
Dr. Sven Schütte will vor Gericht ziehen.
Foto: Grönert
Köln –  

Sven Schütte (60), der gefeuerte Leiter des Projekts Archäologische Zone/Jüdisches Museum, will sich seinen Rauswurf nicht gefallen lassen. Dr. Hubert Minz erklärt als Anwalt des umstrittenen Archäologen: „Wir werden uns gegen diese Umsetzungsverfügung gerichtlich zur Wehr setzen. Zumal in dieser Verfügung keinerlei Grund für die Umsetzung meines Mandanten genannt wird.“

Mit einem Paukenschlag war Schütte am Mittwoch von Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) die Leitung der Archäologischen Zone entzogen worden. Der OB lässt ihn jetzt wissenschaftliche Befunde der Ausgrabung in der U-Bahn-Baustelle Pipinstraße auswerten.

Schütte hatte in einem Interview mit der israelischen Zeitung „Ha’aretz“ die Gegner des geplanten Jüdischen Museums am Rathaus des „latenten Antisemitismus“ bezichtigt. Roters tobte.

Neuer Leiter des Projekts „Archäologischen Zone/Jüdisches Museum“ wird jetzt Dr. Marcus Trier, Chef des Römisch-Germanischen Museums. „Ich will einen atmosphärischen Neubeginn“, sagte er nach seiner Ernennung zum EXPRESS. „Es muss jetzt Ruhe ins Projekt. Wir wollen uns auf die Arbeit konzentrieren und die Kooperation mit dem LVR aufnehmen.“

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