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Eurowings-Flugziele im Gespräch: Florida bis Thailand: Von Köln in alle Welt

Die Malediven locken mit über tausend Inseln und Atollen vor der Südspitze Indiens.

Die Malediven locken mit über tausend Inseln und Atollen vor der Südspitze Indiens.

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Köln -

Wir heben ab! Ab Ende 2015 werden unter dem Namen Eurowings günstige Langstreckenflüge vom Airport Köln/Bonn angeboten. Die Preise sollen laut Lufthansa ein Drittel unter dem liegen, was bislang marktüblich ist. Ab geht es! Aber wohin?

Wie EXPRESS erfahren hat, werden intern einige Flugziele genannt und diskutiert. Die könnten auch auf der Wunschliste eines jeden Urlaubers stehen. Es sind: Fort Lauderdale in Florida (USA ) und Havanna auf der Karibikinsel Kuba sowie Dubai, aufstrebende Metropole der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf. In Fernost werden Phuket und Bangkok in Thailand als mögliche Destinationen genannt.

Aus der Lufthansa-Zentrale heißt es offiziell dazu: „Die Entscheidungen über die Ziele sind noch nicht endgültig gefallen“, so Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels.

Fluglinie setzt auf Urlauber

Die Verhandlungen laufen. Dabei sei es so, dass die Fluglinie mit den Angeboten „besonders das Privatklientel im Visier habe – mit Zielen, die für Urlauber interessant sind“.

Und so seien noch zwei weitere Regionen für die Lufthansa interessant. Bartels nennt Afrika und den Indischen Ozean. Und konkret die Republik Südafrika sowie Mauritius, Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans, und die Malediven an der Südspitze Indiens.

Das Unternehmen hofft, dass bald die ersten Ziele festgezurrt werden können. „Damit wir sie bewerben können, wir wollen schließlich ab Köln mit vollen Fliegern starten“, so Bartels.

Im Rathaus steht jetzt schon fest: Die Lufthansa stärke den Airport und damit den gesamten Wirtschaftsstandort. Der Airport selbst rechnet anfangs mit 600.000 und 700.000 zusätzlichen Passagieren. Das wären bis zu 700 neue Jobs.

Nachtflüge als Bedingung

„Mir der neuen Fernflotte sei der Erhalt der Nachtflugregelung noch wichtiger geworden“, teilt die IHK Köln dazu mit. Die Landesregierung hat die Nachtflugerlaubnis für Köln zwar bis 2030 verlängert, doch immer wieder wird von Gegnern der nächtlichen Ruhestörung daran gekratzt. „Gerade die bestehende Nachtflugerlaubnis hat bei der Lufthansa-Entscheidung für Köln eine, wenn nicht die wesentliche Rolle gespielt“, sagt ein Insider.

Es geht ums Geld: Wenn bei Langstreckenflügen in der Nacht eine Verspätung entsteht, müssen die Airlines an Standorten ohne Nachtflugerlaubnis auf andere Flughäfen ausweichen, dies ist mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Die würden das gesamte Kölner Konzept der günstigen Flugreisen zertrümmern.