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Dom-Umgebung: 5 Dinge, die sich schnellstens ändern müssen

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Der Dom: Weltkulturerbe. Doch seine Umgebung ist zu einer schlimmen Problemzone verkommen.

Köln -

Die Dom-Umgebung und der Hauptbahnhof – nicht erst seit den schrecklichen Übergriffen in der Silvester-Nacht Kölns schlimmste Problemzone. Visitenkarte der Stadt? Von wegen!

Nach den Sex-Attacken ist das Dom-Umfeld stärker den je in Verruf geraten. Seit Jahren ist die prekäre Lage aber bekannt. Immer wieder sind halbherzige Versuche, die Situation zu verbessern, gescheitert. Damit muss Schluss sein, so geht es nicht weiter. Den vielen Ankündigungen und Versprechen müssen jetzt endlich Taten folgen!

EXPRESS sagt, was rund um den Dom zu tun ist:

Offene Drogenszene hinter dem Dom und im Rheinpark konsequent bekämpfen

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Seit Jahren werden am helllichten Tag im Schatten der Kathedrale Drogen verkauft

Seit Jahren werden am helllichten Tag im Schatten der Kathedrale Drogen verkauft, Passanten bestohlen. Eine Gruppe von polizeibekannten, nordafrikanischen Dealern hat sich dort fest etabliert. Der geschasste Polizeipräsident Albers hat diese offene Drogenszene nur halbherzig bekämpfen lassen. Hier und da mal eine Razzia, das war’s. Die Täter kommen nach vorläufigen Festnahmen schnell wieder auf freien Fuß. Hier muss konsequent gehandelt werden: Mehr Polizeipräsenz, mehr Durchsuchungen. Die Drogenverstecke müssen ausgehoben, die Dealer durch Videoüberwachung überführt werden.

Polizei und Ordnungsamt müssen auf dem Bahnhofsvorplatz sichtbar sein!

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Der Kölner Hauptbahnhof ist deutschlandweit in Verruf geraten

Foto:

UDO GOTTSCHALK

Der Kölner Hauptbahnhof ist deutschlandweit in Verruf geraten, mehr denn je zu einer Angstzone geworden. Hier muss das Vertrauen, das Sicherheitsgefühl der Kölner und Touristen wiederhergestellt werden – und zwar durch eine Dauerpräsenz von Polizei und städtischen Mitarbeitern, die auch freundliche Ansprechpartner für die vielen Ankommenden in unserer Stadt sind. Das klare Signal: Die Dom-Umgebung ist kein rechtsfreier Raum!

Ewig-Baustellen und Dreckecken rund um den Dom müssen schnell verschwinden

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Die Ewig-Baustellen und Dreckecken rund um den Dom müssen schnell verschwinden.

Foto:

Klaus Michels

Dunkle Tunnel, übersät mit Taubenkot, Baustellen, bei denen keiner mehr weiß, wann und warum sie eigentlich mal eingerichtet wurden, Dreckecken, in denen sich Müll sammelt und wo Menschen ihre Notdurft verrichten – damit muss Schluss sein! OB Henriette Reker muss dieses Thema zur Chefsache machen und im Rathaus eine Taskforce gründen, damit die No-Go-Zonen rund um den Dom endlich aufgeräumt werden.

Ständiges Gremium von Stadt, Polizei und den Dom-Anliegern

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Frau Reker, bringen Sie alle Dom-Anlieger mit der Stadt und Polizei an einen Tisch!

Foto:

dpa

Der Dompropst, der Philharmonie-Chef, die Hotel- und Gastronomiebetreiber rund um Dom und Bahnhof: Sie weisen schon seit Jahren immer wieder auf die Missstände hin. Frau Reker, bringen Sie alle Dom-Anlieger mit der Stadt und Polizei an einen Tisch! Richten Sie ein Gremium ein, das sich mit den Fragen zur Dom-Umgebung permanent befasst. Denn das Thema betrifft nicht nur Verwaltung und Polizei, sondern die ganze Stadt. Viele Entscheidungsträger in Köln wollen, dass sich etwas ändert – und werden gerne ihren Beitrag dazu leisten.

Wir brauchen ein Sicherheitskonzept für den Straßenkarneval

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Weiberfastnacht und Rosenmontag sind nicht mehr lange hin – zwei Tage, an denen auch rund um den Hauptbahnhof und auf der Domplatte der Fastelovend tobt. 

Weiberfastnacht und Rosenmontag sind nicht mehr lange hin – zwei Tage, an denen auch rund um den Hauptbahnhof und auf der Domplatte der Fastelovend tobt. Stadt und Polizei müssen sich schnellstens auf ein Einsatzkonzept für die Tage des Straßenkarnevals einigen. Auch hier gilt: Mehr Präsenz von Polizei und Ordnungsamt, schnelle und konsequente Platzverweise, wenn nötig. Wer den Unterschied zwischen „Bützchen“ und sexueller Gewalt nicht kennt, hat im Karneval nichts zu suchen. Denn wir wollen ausgelassen feiern – aber ohne solche Exzesse wie in der Silvesternacht!