In der Nacht zu Samstag rückte die Leverkusener Polizei zu einem etwas bizarren Einsatz aus.
Eine aufgeregte Bürgerin hatte sich auf der Wache Wiesdorf gemeldet: „Ich habe da gerade beim Vorbeifahren im Scheinwerferlicht einen ausgesetzten Hund am Fahrbahnrand gesehen. Es könnte sich um einen schwarzen Labrador gehandelt haben!“
Bei Außentemperaturen von minus 9 Grad Celsius besorgt um das Wohlergehen des Tieres schickte der Beamte eine Streife zu dem angegebenen Ort in der Yitzhak-Rabin-Straße in Rheindorf.
Die Polizisten machten sich auf der unbeleuchteten Straße auf die Suche nach dem armen Tier - und konnten es schließlich auch finden. Dem Vierbeiner schien die Kälte allerdings nichts auszumachen: „Es handelte sich um einen eineinhalb Meter großen Stoff-Panther, der die Beamten im Licht ihrer Taschenlampen etwas starr anblickte“, heißt es in der Pressemeldung der Polizei.
Das ziemlich abgerockte „Tier“ wurde schließlich auf der Wache fachgerecht entsorgt, aber nicht ohne vorher für allgemeine Erheiterung der Nachtschicht gesorgt zu haben.
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