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Dirk Bach beigesetzt: Bestatter Kuckelkorn: „Es war wirklich sehr emotional“

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Kunstrasen verziert mit Rosenblüten und einem Holzblock als provisorischen Grabstein. Bachs letzte Ruhestätte ist ein bisschen wie er selbst – klein und ungewöhnlich.
Kunstrasen verziert mit Rosenblüten und einem Holzblock als provisorischen Grabstein. Bachs letzte Ruhestätte ist ein bisschen wie er selbst – klein und ungewöhnlich.
Foto: Wand
Köln –  

Ein Meer aus Kerzen ist vor seinem Porträt aufgestellt, aus Lautsprecherboxen tönt leise Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“ – gesungen von ihm, Dirk Bach.

Weggefährten, Freunde und Fans waren am Montag, eine Woche nach dem überraschenden Tod des Kölner Komikers (51), ins Bestattungshaus Kuckelkorn gekommen, um „ihrem“ Dickie die letzte Ehre zu erweisen.

„Mir war es wichtig, auf diesem Wege Abschied von ihm zu nehmen“, sagt Rolf Kiklasch. Er hatte Bach persönlich gekannt wie die meisten Trauernden, die sich am Montag ins Kondolenzbuch des Bestattungshauses eingetragen hatten.

„Dirk war einfach Teil unserer Nachbarschaft“, so Natalie Hagen. „Er hat ja gleich hier um die Ecke gewohnt. Ich sehe noch genau vor mir, wie er sich immer in seinen kleinen Mini gezwängt hat“, sagt sie mit einem traurigen Lächeln.

Bereits am Samstagabend hatte es für Bachs engste Vertraute eine Trauerfeier im Bestattungshaus von Christoph Kuckelkorn gegeben. Der Sarg mit Bachs Leichnam war aufgebahrt, seine Lieblingslieder wurden gespielt. „Halt mich“ von Herbert Grönemeyer, „Heaven Can Wait“ von Meat Loaf und immer wieder Songs von Bachs großem Idol, Boy George.

„Es war wirklich sehr persönlich und emotional“, so Bestatter Kuckelkorn zum EXPRESS.

Sonntagmorgen wurde der Schauspieler eingeäschert, seine Beisetzung am Abend vorbereitet. Unweit des Eingangs an der Aachener Straße hat der TV-Star seine letzte Ruhestätte gefunden: Ein Stück Rasen, verziert mit Rosenblättern.

Ein Holzblock, beschriftet mit Bachs Namen, Geburts- und Sterbedatum als provisorischer Grabstein. Das Grab von Dirk Bach ist klein und ganz anders als alle anderen um ihn herum – genau wie er selbst es immer gewesen ist.

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