Empfehlen | Drucken | Kontakt09.06.2010 - 21:15 Uhr

D'r Tut kütt: Die Gruft des Pharao auf Reisen

Von SANDRA EBERT
So sah es aus: Das Grab des Tutanchamun, als es 1922 entdeckt wurde. Und so können es die Kölner besichtigen.
So sah es aus: Das Grab des Tutanchamun, als es 1922 entdeckt wurde. Und so können es die Kölner besichtigen.
Foto: dpa
Köln –  

Eine Schatzkammer mit einem goldenen Sarkophag, Diademen und Statuen, Vasen und Streitwagen. Kunstvolle Wandmalereien schimmern im Licht. Das ist es: das Grab des Tutanchamun. Und es kommt nach Köln – so wie es 1922 der britische Archäologe Howard Carter im Tal der Könige entdeckte!

Möglich macht das der deutsche Dekorateur Wulf Kohl. Er ließ das mit Schätzen überladende Grab des berühmten Kindkönigs, der etwa von 1332 bis 1323 v. Christus Ägypten regierte, nachbauen.

So täuschend echt, dass die Repliken aus Polyester 2008 bei der Ausfuhr aus Kairo drei Tage am Zoll festgehalten wurden. Erst als das Kairoer Museum versicherte, die Maske des Pharao und alle Grabbeigaben befänden sich noch an ihrem Platz, durften die über 1.000 Stücke ausreisen.

Seitdem begeisterten sie 1,6 Millionen. Denn so vollständig waren die Grabbeigaben noch nie zu sehen – nicht einmal bei der legendären Show vor 30 Jahren, bei der Originale gezeigt wurden. Vom 24. September bis 20. März 2011 gastiert „Tutanchamun – Sein Grab und seine Schätze“ in der EXPO XXI. Und diesmal gilt: Anfassen erlaubt!

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