Köln
Alle Nachrichten aus Köln und Umland - News, Nachtleben, Prominente, Skandale.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Dicke Luft in Köln: Wird Umweltzone früher verschärft?

Von
Abgase: Die Stickstoffdioxid-Belastung ist in Köln an bestimmten Stellen zu hoch.
Abgase: Die Stickstoffdioxid-Belastung ist in Köln an bestimmten Stellen zu hoch.
Foto: dpa
Köln –  

Die EU verweigert der Bundesrepublik Deutschland die Anerkennung der kommunalen Luftreinhaltepläne. Die Stickoxid-Belastung sei anhaltend viel zu hoch. Die EU fordert Sofortmaßnahmen.

Und das könnte für Köln bedeuten: Fahrverbote. „Wir verfallen nicht in Panik“, sagt Wilhelm Deitermann, Sprecher des Umweltministeriums NRW. „Wir müssen jeden Luftreinhalteplan einzeln beurteilen. Und das dauert etwas.“

Doch die EU-Kommission droht der Bundesregierung Vertragsstrafen an, wenn die Luft nicht schneller sauber wird. „Die EU stellt mit der Nicht-Anerkennung der Luftreinhaltepläne die Wirkung der Umweltzonen infrage“, sagt Dr. Ludwig Arentz von der Stadt Köln.

Durch Umweltzonen sollte die Obergrenze für die Stickstoffdioxid-Belastung bereits 2010 auf maximal 40 Mikrogramm abgesenkt sein – in Köln lag sie 2012, an der Messstation Clevischer Ring, im Schnitt bei 63 Mikrogramm.

„Die Autos stoßen jetzt zwar weniger Feinstaub aus – aber mehr Stickstoffdioxid“, so Arentz „Die EU hat auf Betreiben der Bundesregierung darauf verzichtet, die Autohersteller zur Produktion von sauberen Motoren zu verpflichten. Wir müssen es jetzt ausbaden.“

Folge: „Es ist denkbar, dass wir Autos mit gelber Plakette noch vor dem 1. Januar 2014 aus der Umweltzone ausschließen müssen“, sagt Arentz. „Aber es ist noch zu früh, dazu Konkretes zu sagen.“

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Die Polizei hatte keine Einsätze wegen eines angeblichen Kinderfängers in Bickendorf.
Warnung via Whatsapp
Angeblicher Kinderfänger in Bickendorf: Was sagt die Polizei?

In Sozialen Medien kursieren Gerüchte über einen angeblichen Kinderfänger in Köln-Bickendorf. Was ist dran?

Eine typische Hinterhofmoschee, gegründet 1965: die „Barbarossa Cami“. Hier soll neuer Wohnraum entstehen.
Kyffhäuserstraße
Kölns älteste Moschee muss raus

Ein Kölner Unternehmer kaufte eine lukrative Immobilie und „erbte“ eine Moschee. Und die hat’s in sich - es ist die älteste Moschee in Köln. Jetzt muss die Gemeinde am Jahresende nach 49 Jahren ausziehen.

Mit verschiedenen Maßnahmen versucht die Polizei, das Durchfahrtverbot für Lkw über 3, 5 Tonnen durchzusetzen. Eine davon ist die Vermögensabschöpfung.
Durchfahrtverbot
Leverkusener Brücke: Erster Spediteur muss 1300 Euro blechen

Bußgeldbehörde knallhart: Zum ersten Mal musste ein Spediteur 1300 Euro bezahlen, weil sein Lkw-Fahrer die Leverkusener Brücke nicht umfahren hat.

Anzeigen


Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
KVB
Köln-Galerien
Unser Veedel
EXPRESS E-Book Mordakte Rheinland
Ausbildung und Beruf
News aus Köln
Alle Videos