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Demo in Köln: Polizisten angegriffen – Video zeigt, Böller kam aus Pegida-Ecke

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Diese Szene zeigt, die Böller fliegt aus dem Block der Pegida-Demonstranten. Das Video: siehe unten...

Foto:

Screenshot „Köln tv“

Köln -

Die Ausschreitungen bei der Pegida-Demo am Breslauer Platz: Am Samstagnachmittag wurde die Versammlung von der Kölner Polizei aufgelöst, nachdem mehrfach Pyrotechnik, Flaschen und andere Gegenstände auf die Einsatzkräfte geworfen wurden.

„Köln tv“ war vor Ort – der Sender veröffentlichte am Samstagabend eine Video, das zeigt, wie ein Böller aus der Pegida-Menge in Richtung Polizei geschleudert wird und dann auf dem Boden direkt neben dem Wasserwerfer mit einem lauten Knall explodiert.

Dieses Video zeigt den Böller-Wurf...

Böller aus dem Pegida-Block
Hier explodiert ein Böller direkt neben dem Wasserwerfer.

Insgesamt hatten sich zu Beginn der Veranstaltung 1700 Pegida-Anhänger an der Nordseite des Breslauer Platzes versammelt. Durch eine starke Polizeikette getrennt demonstrierten rund 1500 linke Anhänger im Süden gegen die Pegida-Teilnehmer.

Aggressive Neo-Nazis waren auf Randale aus

Beide Gruppen pfiffen, riefen Parolen, schwenkten Transparente. Alles schien zunächst friedlich. Doch dann wurde die erste NPD-Fahne geschwenkt und es bildete sich ein Kern von rund 100 hochaggressiven Neo-Nazis, die plötzlich zeigten, dass sie Randale wollten.

Erste große Böller wurden gezündet, noch bevor sich der Zug in Bewegung setzte. Dazu flogen Glasflaschen in Richtung Polizisten und Journalisten. Die Stimmung kippte, beleidigende Parolen Richtung Polizei wurden gebrüllt.

Die komplette Chronologie im Video

Pegida-Demo: Die komplette Chronologie im Video

Gewalttätige Hooligans: Polizei muss Demo stoppen

Dann marschierten sie. Doch mit jedem Meter war klar, dass diese Gruppe mit den 100 Nazis an der Spitze nicht weit kommen würde. Weitere sogenannte „Polen-Böller“, die eine enorme Explosionskraft haben, flogen in Richtung Polizei.

Der Aufmarsch stockte, denn immer wieder musste die Polizei die Teilnehmer auffordern, das Werfen von Glasflaschen und Pyrotechnik zu unterlassen.

Nach 500 Metern war Schluss. Wieder hagelte es Böller. Dann setzte die Polizei Wasserwerfer ein, drängte eine nach vorne stürmende Gruppe massiv zurück. „Die Demonstration ist hiermit beendet“, teilte die Polizei mit. Was dann folgte, war das hässliche Gesicht von Pegida.

Video: Wasserwerfer im Einsatz

Wasserwerfer

Nur mit dem Wasserwerfer war es noch möglich, die Chaoten zurückzudrängen, bis sie schließlich wieder am Breslauer Platz standen. Ein paar Beschimpfungen Richtung Polizei, dann waren die Randalierer müde. Die Ersten reisten mit den Zügen ab. Im Bahnhof stärkte sich der harte Kern noch mit Pizza, bis auch er in den Zügen verschwand.

Nach vorläufigen Angaben wurden mehrere Polizisten und ein Journalist verletzt. 15 Demonstranten wurden in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern, teilte die Polizei am Abend mit. Es werden nun Videos und Fotos ausgewertet, um möglicherweise weitere Strafverfahren gegen  Hooligans einzuleiten.


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