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Das Kalkberg-Beben: Kölner Politiker fordern sofortigen Baustopp

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Die Bauarbeiten haben bereits 14 Millionen Euro verschlungen.

Foto:

Matthias Heinekamp

Köln -

Das Beben am Kalkberg in Buchforst: Ratspolitiker fordern den  sofortigen Baustopp für die Rettungshubschrauberstation – als Reaktion auf den EXPRESS-Bericht über die marode Statik des Bergs.

Doch Feuerwehr und Stadtdirektor Guido Kahlen (66, SPD) wollen den Standort noch nicht aufgeben. Ihr neuer Plan: Die Bergkuppe soll abgetragen werden.

Das bestätigt Feuerwehrchef Johannes Feyrer (56). „Wir müssen 50.000 Tonnen Erdreich abtragen, um Last vom Kalkberg zu nehmen“, so Feyrer. „Dabei handelt es sich um den aufgeschütteten Teil des Kalkbergs, auf dem sich die Aussichtsplattform befindet.“

Das Institut Roger Grün als Gutachter fordert indes, die Straße auf dem Berg für Lkw zu sperren. Maximal 20 Tonnen Last pro Fahrt will Feyrer  zulassen – das wären 2500 Lkw-Ladungen Erdreich, die abtransportiert werden müssen.

Um mehr als 15 Zentimeter ist das Gelände und damit der Hangar bereits abgesackt.  Und: Der Berg ist zu steil, die Böschungen verformen sich.

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