Köln - Kohlendioxid-Löschanlagen wie die in dem Lack-Lager in Mönchengladbach sind keine Seltenheit. Gerade in Großstädten wie Köln oder Düsseldorf gibt es sie gleich reihenweise.
„Überall dort, wo Löschwasser zu großen Schäden führen würde, wird CO2 eingesetzt“, sagt Hans-Jochen Hermes von der Düsseldorfer Feuerwehr. Das sind zum Beispiel Archive, Rechenzentren oder auch Banktresore.
Mit Kohlendioxid schützt zum Beispiel der WDR seine alten Filmschätze. Die großen Versicherungen in Köln und Düsseldorf sichern ihre Computeranlagen mit CO2 ab. Springt solch eine Anlage an, bleiben noch 30 Sekunden, um den betroffenen Raum zu verlassen. Danach wird das Kohlendioxid langsam und kontrolliert aus dem Gebäude abgelassen.
Genau das funktionierte in Mönchengladbach nicht, das Gas strömte in riesigen Mengen aus der Halle. Warum, das untersucht jetzt die Polizei.
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