Köln - Zwanzig Sekunden dauerte der heulende Spuk, dann war die Windhose von Roggendorf › wieder verschwunden.
Die Beseitigung der Schäden die das Naturphänomen am Sonntagabend anrichtete, wird wohl noch Wochen dauern. Während einige geschädigte Anwohner rund um den Thenhover-Escher-Weg am Montag noch mit dem Aufräumen beschäftigt waren, bekamen andere schon flink Besuch von Versicherungsagenten.
Das erste Video des Tornados über Köln
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Wolfgang Kaup, Regionalsprecher des Verbandes Deutscher Versicherungskaufleute: „Im Moment ist die Ursache für Schäden klar. Wird etwas erst in ein, zwei Wochen gemeldet, kann es pingelige Nachforschungen geben“.
Oft werden Kölner solche Probleme übrigens nicht bekommen. „Solche Erscheinungen sind in Deutschland sehr selten“, so der Meteorologe Volker Ermert von der Kölner Uni.
Windhosen oder Tornados entstehen, wenn die Windgeschwindigkeit am Boden niedriger als in der Höhe, es dort kälter als unten ist. Dreht sich dann noch der Wind kommt es zu Verwirbelungen. Eine Windhose samt Rüssel kann entstehen. Eine Zunahme könne die Wissenschaft in Deutschland nicht feststellen, so der Forscher.
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