• „Ein Wald ist das sicherste Biotop überhaupt“, erklärt der pensionierte Förster Dieter Rupp. „Er beherbergt Tiere und Pflanzen, hält die Luft rein, produziert Sauerstoff und speichert CO2. Außerdem hat er eine wichtige Erholungsfunktion für den Menschen.“
• Auch die Tierwelt ist in Gefahr: „In diesem Wald leben Fledermäuse, Amphibien und sogar der Eisvogel“, weiß Wilbert Spitz vom NABU-Kreisverband Rhein-Erft.
• Die Bürgerinitiative befürchtet zudem eine zunehmende Lärmbelastung durch den Freizeitpark: „Wenn es tatsächlich eines Tages dort Open-Air-Konzerte gibt, wird die Verlärmung bis in die Innenstadt reichen“, befürchtet Rupp.
• „Unserer Meinung nach ist das Gutachten des Kölner Büros für Faunistik wissenschaftlich nicht haltbar“, erklärt Spitz. „Vom Schwarzspecht heißt es, er komme nicht vor. Der kommt hier aber überall vor!“
• „40 bis 80 Jahre dauert es, bis der Wald auf den Ausgleichsflächen wieder die heutige Qualität hat“, weiß der Förs ter Rupp. Ein echter Ausgleich fände demzufolge erst in einigen Jahrzehnten statt.
• „Wenn alle Seiten sich bewegen würden, gäbe es andere Erweiterungsflächen“, glaubt Rupp. „Die Parkplätze zum Beispiel. Oder man nutzt die Fläche südlich der Autobahn.“
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