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Chorweiler: Brand in der 20. Etage! Matratze stand in Flammen

Die Feuerwehr musste am Samstagmorgen zu einem Brand in der Florenzer Straße in Chorweiler ausrücken.

Die Feuerwehr musste am Samstagmorgen zu einem Brand in der Florenzer Straße in Chorweiler ausrücken.

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dpa (Symbolbild)

Köln -

Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr wurden mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem gemeldeten Feuer in einem Wohnhaus in der Florenzer Straße gerufen!

Ein Bewohner alarmierte die Feuerwehr, weil er im 20. Stock Brandgeruch wahrnahm. Da es sich bei dem Haus um ein 23-stöckiges Hochhaus handelte, alarmierte die Leitstelle weitere Kräfte.

Feuerwehr musste Treppen nehmen

Fatal: Die Feuerwehr konnte den Aufzug nicht benutzen. Der Einsatztrupp musste die Treppen nehmen – bis zum 20. Obergeschoss! Mittlerweile waren noch weitere Bewohner auf den Brandgeruch aufmerksam geworden.

Die Löschgruppe kontrollierte sechs Wohnungen in der betreffenden Etage auf einen möglichen Brand. Dabei konnte vorerst lediglich Brandgeruch auf der Etage festgestellt werden. Die Ursache für den Geruch konnte zunächst nicht geklärt werden.

Bewohner machten nicht auf

Auch die Bewohner der betroffenen Etage öffneten zunächst weder Türen, noch reagierten sie auf Klingeln. Kurz bevor die Feuerwehr mit Gewalt in die mutmaßliche Brandwohnung eindringen wollte, machte die Bewohnerin die Tür auf!

Die Wohnung war verraucht! Eine Bettmatratze, die die Frau offenbar vor dem Eintreffen der Feuerwehr ablöschte, war in Brand geraten! Der Löschtrupp brachte die Bewohnerin nach draußen - die Dame hatte bei ihren Löschversuchen Rauch eingeatmet.

Brandwohnung unbewohnbar

Mit einem Kleinlöschgerät wurde nachgelöscht. Die übrigen Wohnungen der Etage sowie Wohnungen über und unterhalb der Brandwohnung wurden kontrolliert und nach durchgeführten Messungen der Raumlauft wieder an die Bewohner übergeben.

Die Brandwohnung selbst ist nach dem Vorfall unbewohnbar. Die Bewohnerin wurde durch einen Notarzt und den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Wohnung gesichert und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 40 Einsatzkräften mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.