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Car-Sharing-Boom Ford & DB steigen jetzt bundesweit ein

Mit dem Unternehmen „Ford2Go“ steigt der Kölner Autobauer in den boomenden Car-Sharing-Markt ein.

Mit dem Unternehmen „Ford2Go“ steigt der Kölner Autobauer in den boomenden Car-Sharing-Markt ein.

Foto:

Ford-Werke GmbH Lizenz

Köln -

Ford verleiht demnächst auch Autos. Der Kölner Autobauer steigt ins Car-Sharing-Geschäft ein. Als erstes Unternehmen der Branche wollen die Kölner in Deutschland ein bundesweites Netz aufbauen.

Dabei sollen die Ford-Händler mit einer Tochterfirma der Bahn zusammenarbeiten. Die Kooperation hat bereits einen Namen: „Ford2Go“. Ford ist dabei für den Service rund um die Kunden verantwortlich und stellt die Fahrzeuge.

Die Bahn-Tochter liefert das Buchungssystem und eine App für Smartphones. Mit der Marke „Flinkster“ verfügt die Bahn bereits über 2800 Autos an rund 800 Stationen, darunter alle großen ICE-Bahnhöfe.

Für „Ford2Go“ erfolgt im Frühjahr der Startschuss, dann wird das Angebot flächendeckend ausgebaut. Für Ford-Chef Bernhard Mattes ist dies „ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität“.

Car-Sharing boomt, besonders in Großstädten wie Köln, ist bislang allerdings eine regionale Angelegenheit. Immer mehr Kölner wollen kein eigenes Auto unterhalten, sondern sich eines mieten, wenn sie ein Fahrzeug brauchen.

Vier große Anbieter tummeln sich mit über 1000 Autos inzwischen in Köln auf dem Markt.