Durchatmen. Sacken lassen. Nachdenken. Als um 23 Uhr die Scheinwerfer ausgingen, wollte noch niemand nach Hause. Nach sechs Stunden Party pur stand fest: So etwas hat es in Köln noch nie gegeben.
Ihm kullerten die Tränen herunter, denn in diesem Moment fiel alles von Peter Brings ab. Er und seine Band hatten gerade eine Geburtstags-Sause hingelegt, die Köln noch nie gesehen hat. Von Rock bis Gänsehaut, von Kölle bis ans Meer.
Ein emotionaler Höhepunkt: Tommy Engel und sein Auftritt vor 50.000, die das „Veedel“ und „Du bes Kölle“ so laut mitsangen, „dass es einen weggefegt hat“. (Peter Brings). Und Nina Hagen gab dazu noch den nötigen Blick über den kölschen Tellerrand.
Auch am Morgen danach war Peter Brings noch immer beeindruckt. „Mir fehlen die Worte. Um das zu verarbeiten, brauche ich bestimmt noch eine Woche“, sagte er mit Blick auf den EXPRESS.
Die lange Nacht hatte Spuren hinterlassen: „Wir haben ja noch bis in den Morgen gefeiert. Als ich nach Hause gekommen bin, war es schon hell. Und: Ich musste beim Aufschließen ein Auge zumachen, damit ich das Schlüsselloch finde.“
Für ihr Konzert konnten die Jungs sich auch auf die Schulter klopfen. Hinterher waren sich alle einig: Mit diesem Ereignis haben sie ein Stück Geschichte geschrieben.
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