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Bluttat in Mehrfamilienhaus: Albaner in Ehrenfelder Kellerwohnung hingerichtet

Durch diesen Garten kamen die Täter und schossen durch das rechte Kellerfenster. Die Kripo hat es mit einer Holzplatte verbarrikadiert (roter Kreis).

Durch diesen Garten kamen die Täter und schossen durch das rechte Kellerfenster. Die Kripo hat es mit einer Holzplatte verbarrikadiert (roter Kreis).

Köln -

In einem Ehrenfelder Mehrfamilienhaus sind zwei Albaner in einer Kellerwohnung von Unbekannten niedergeschossen worden. Ein Mann (25) war sofort tot, das andere Opfer (24) konnte per Not-OP gerettet werden. Die Tat ist vermutlich das Ergebnis einer Familienfehde.

Samstag, gegen 22 Uhr: Ein stark blutender Mann zieht sich schwer verletzt eine Kellertreppe in der Hansemannstraße hoch. Er klopft und klingelt bei Nachbarn. Doch niemand öffnet ihm.

Mit letzter Kraft schleppt er sich auf die Straße und fällt vor ein vorbeifahrendes Taxi. Der Fahrer (43) steigt aus und bringt den blutverschmierten Mann ins nächste Krankenhaus. Dort stellen Ärzte fest, dass er Schussverletzungen hat und sofort notoperiert werden muss.

Zuvor kann er den alarmierten Polizisten noch einen Hinweis auf die Kellerwohnung, den Tatort, geben. Dort machen die Ermittler eine weitere, grausige Entdeckung. Neben zahlreichen Blutspuren finden sie in dem Souterrain-Appartement eine Leiche, die mehrere Schusswunden aufweist.

EXPRESS erfuhr, dass der oder die Täter vom nahe gelegenen Spielplatz aus durch ein offenes Gartentor auf das Grundstück gelangt sind. Sie stellten sich vor das Kellerfenster und eröffneten das Feuer. Mindestens fünfmal drückten sie ab und flüchten unerkannt.

Die beiden Opfer sollen seit einem Dreivierteljahr in der Wohnung gelebt und wenig Kontakt zu Nachbarn gehabt haben.

Die Mordkommission vermutet als Tatmotiv eine Familienfehde und bittet Zeugen um Hinweise unter: 02 21 / 22 90.