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Express.de | Bezahl-Abo: Schaafenstraße: Kneipen-Gäste sollen Sicherheit an Karneval mitfinanzieren
20. January 2016
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Bezahl-Abo: Schaafenstraße: Kneipen-Gäste sollen Sicherheit an Karneval mitfinanzieren

Schaafenstraße

Die Gastronomen im Bermudadreieck rund um die Schaafenstraße wollen auf eigene Faust für mehr Sicherheit an Karneval sorgen.

Foto:

Zik

Köln -

Um die Sicherheit und Sauberkeit an den jecken Tagen zu erhöhen, nehmen die ersten Gastronomen die Sache nun selbst in die Hand: Im Bermudadreieck, dem Zusammenschluss der schwul-lesbischen Kneipen rund um die Kölner Schaafenstraße, sollen die Gäste in diesem Jahr durch den Kauf eines Einlassbändchens ihren finanziellen Beitrag dazu leisten!

Tagesbändchen 5 Euro, Sessionsbändchen für 15 Euro

Die Kneipen „Excorner“, „Exile“, „Iron“, „Ixbar“, „Maxbar“, „Mumu“ und „Ruhrpott“ wollen Einlassbändchen verkaufen, ohne die der Zutritt von Weiberfastnacht bis Rosenmontag nicht möglich sein wird.

Tagesbändchen gibt es für 5  Euro, ein Sessionsbändchen, das für alle Karnevalstage gilt, gibt es für 15 Euro. Für Stammgäste gibt's das Abo für 10 Euro (bis Montag vor Weiberfastnacht).

Beitrag für mehr Sicherheit und Sauberkeit

Die Kosten von rund 20.000 Euro für mehr Sicherheitskräfte, mobile Rettungssanitäter, Toilettenwagen und Reinigung durch die AWB sollen dadurch gedeckt und bekannte Straftäter und Aggressoren aus den Bars herausgehalten werden.

Unterstützt und begrüßt wird die Initiative von Bürgermeisterin Elfi Schon-Antwerpes und Stadtdirektor Herrn Guido Kahlen, denen das Konzept vorgestellt wurde.

Reaktion auf gestiegene Kriminalität und Gewalt

„In den letzten Jahren hat sich die allgemeine Sicherheitslage in unserem Viertel, wie an vielen Stellen der restlichen Stadt auch, leider verschlechtert.  In und um die Kneipen herum häufen sich die Fälle von Taschendiebstählen und Kleinkriminalität. Auch die der Bevölkerung spätestens seit Silvester bekannten „Antänzer“ haben seit einiger Zeit unser Publikum als Zielgruppe ausgemacht. Leider stellen wir seit Jahren auch eine steigende Aggressions- und Gewaltbereitschaft bei einigen Besuchern unserer Straße fest“, erklären die Kneipenbesitzer.

„Leider sehen wir keine andere Möglichkeit mehr, die Situation im Sinne aller Gäste in den Griff zu bekommen. Wir sind überzeugt, damit eine gute Lösung gefunden zu haben und sehen somit einem ausgelassenen und friedlichen Karneval in unserem Veedel entgegen.“

(ck)