Köln - Abschied vom „Doc“. Rund 150 Gäste erwiesen Ex-Haie-Präsident Jochem Erlemann auf Melaten die letzte Ehre.
Große Anteilnahme speziell aus der Eishockeybranche. Die Ex-Haie-Akteure Dieter und Detlef Langemann, Wim Hospelt, Udo Kießling, Erich Kühnhackl, der aktuelle Haie-Manager Rodion Pauels und sogar Miro Sikora kamen.
Mit den Haien wurde Erlemann von 1977 bis 1979 zweimal Deutscher Meister und einmal Vizemeister. Zudem pumpte er viel Geld in den Klub, rettete ihn so vor dem finanziellen Aus.
„Ohne ihn wären die Haie niemals so groß und so erfolgreich geworden. Vielleicht gäbe es sie jetzt gar nicht mehr“, sagt Detelf Langemann. Warme Worte auch von Kühnhackl: „Ich habe einen Freund verloren, bin immer noch fassunglos. Jede Sekunde mit ihm war toll. Diese Zeit möchte ich niemals missen. Danke Jochem!“
Seine letzten Worte vor seinem Tod am ersten Juni waren in den Armes seines Sohnes: „Den Poldi erlebe ich jetzt nicht mehr!“
Und er äußerte noch den Wunsch auf Melaten im „Musikantenviertel“ beigesetzt zu werden. Jetzt findet er in unmittelbarer Nähe des Grabes von Willi Ostermann seine letzte Ruhe.
Die Beerdigung endete mit typischer Erlemann-Pointe: Auf „my way“ folgte „Spiel mir das Lied vom Tod“…
Dr. Jochem Erlemann - sein Leben war wie ein Krimi ›
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