Empfehlen | Drucken | Kontakt24.11.2010 - 12:43 Uhr

Zentral-Moschee: Beton-Ei von Ehrenfeld ist Weihnachten fertig

Von ROBERT BAUMANNS und CHRIS MERTING
Die Ehrenfelder Zentralmoschee neben dem Fernsehturm.
Die Ehrenfelder Zentralmoschee neben dem Fernsehturm.
Foto: Thomas van de Wall
Köln –  

Die Moschee in Ehrenfeld wächst in einem rasanten Tempo. Um die Weihnachtstage ist der Rohbau abgeschlossen. Vielleicht deshalb überlegt die Türkisch-Islamische Union (Ditib) als Bauherr noch, ob sie – wie bei der Grundsteinlegung – Polit-Prominenz aus nah und fern zum Richtfest einladen soll. Wir können uns auch einen fließenden Übergang zur Innenausbau-Phase vorstellen“, heißt es dazu aus der Ditib-Zentrale.

Besonders die 34 Meter hohe, Kuppel, die sich aus gigantischen Beton-Schalen zusammensetzt, prägt jetzt schon das Bild zum Eingang der Venloer Straße. Im Volksmund wird der Kuppelbau gelegentlich schon „Ehrenfelder Ei“ genannt. Es ist ein neues Wahrzeichen. Ganz aus Beton. Und das soll auch so bleiben. Fliesen, Farbe, Ornamente – Fehlanzeige, nicht einmal Putz ist geplant.

Architekt Paul Böhm, wie sein Vater Gottfried und sein Großvater Dominikus als Kirchenbauer weltweit bekannt, stellt fest: „Es handelt sich um Sichtbeton mit gestockter, also etwas angerauhter Oberfläche. Das Bauwerk wird weder verkleidet noch verputzt.“

Allerdings legt die Bauherrin Ditib Wert auf Transparenz. Allein 4700 Quadratmeter Glasflächen werden eingebaut, unter anderem zwischen den einzelnen Schalenelementen des Kuppelbaus, um etwa den Gebetsraum nach außen zu öffnen. 1200 Tonnen Stahl und rund 15 000 Tonnen Beton werden verbaut. Die Betonoberfläche des Moscheekomplexes misst rund 15 200 Quadratmeter, die Nutzfläche liegt bei etwa 16 000 Quadratmetern.

Der Baufortschritt liegt im Zeitplan, so Böhm. Für Herbst 2011 ist die Einweihung geplant. „Endlich mal ein Großprojekt, das fluppt“, bemerkte da schon ein hochrangiger Beamter aus der Bauverwaltung – nicht ohne Anerkennung.

Mit der Höhe der Minarette wächst auch die Spendenbereitschaft. Inzwischen seien bei der Ditib rund 7,7 Millionen Euro eingegangen. Die Baukosten sollen bei bis zu 20 Millionen Euro liegen.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Köln
Perücke weg, Bart und Lächeln bleiben. Als echter Wurstfan schwang sich Jon  im Curry B. in der Breite Straße hinter die Theke.
Jon Flemming Olsen
Dittsches Imbiss-Kumpel oben ohne in Köln

Man kennt ihn als Imbiss-Ingo, der in Dittsches Stammlokal hinter der Theke steht, doch EXPRESS traf den Rheinländer einmal privat. Am Ort hatte sich dabei aber nicht viel geändert.

Im Hintergrund das Umspannwerk in der Wöhlerstraße
Störung behoben
Stromausfall: Person aus Fahrstuhl gerettet

Eine Störung in einem Umspannwerk in der Wöhlerstraße hat am Freitagabend zu einem Stromausfall im Kölner Westen geführt. Die Feuerwehr musste eine Person aus einem Fahrstuhl befreien.

Der Sarg mit einer Köln-Fahne bedeckt: Rote Funken geleiten Norbert Burger zu seiner letzten Ruhestätte.
Norbert Burger (†)
Großer Abschied für einen großen Kölner

Hunderte erwiesen Norbert Burger die letzte Ehre. Sechs Rote Funken trugen Burgers Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.

Köln
Anzeigen










DIE NEUE FACEBOOK-SEITE
EXPRESS.DE on Facebook
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
Veranstaltungssuche
 

Chorgemeinschaft Cäcilia

27. Mai 2012,
Kölner Philharmonie

 

 

Zeit

Heute
Morgen
Dieses Wochenende

Kategorie

Konzerte & Nachtleben
Kunst & Schauspiel
Gesellschaft & Freizeit
 
Toplinks - (Anzeige)
Köln-Galerien
News aus Köln
Alle Videos