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Beim Public Viewing: 33.000 Fans feierten friedlich - einige Chaoten trübten die Stimmung

33.000 Fußball-Fans feierten friedlich beim Public Viewing in der Lanxess-Arena. Nur einige Chaoten trübten die Stimmung mit Bengalo-Feuer.
33.000 Fußball-Fans feierten friedlich beim Public Viewing in der Lanxess-Arena. Nur einige Chaoten trübten die Stimmung mit Bengalo-Feuer.
Foto: Thomas Banneyer
Köln –  

33.000 Fans feierten in und vor der Kölner Lanxess-Arena ausgelassen und friedlich den Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Dänen. Doch einige Chaoten taten alles, um die Stimmung zu vermiesen.

Was mussten wir zittern, bis Lars Bender das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg schoss. Doch am Ende hieß es: Gruppensieg. Tolle Stimmung beim großen Public Viewing in der Lanxess-Arena.

Doch einige Chaoten benahmen sich mächtig daneben. Der Stress fing schon vor dem Spiel an. Eine Gruppe von Neonazis hängte eine Reichskriegsflagge in der Arena auf. Skandal dann beim Singen der Nationalhymne vor Anpfiff: Mehrere Nazis zeigen den "Hitlergruß". Obwohl sich Fans bei dem Sicherheitspersonal beschweren, sollen die nichts unternommen haben, berichten Zuschauer. Die Polizei sagt, dass sie die Gruppe im Blick hatte. Es wurden Personalien festgestellt und Videoaufnahmen angefertigt. Die Lanxess-Arena hat den Nazis inzwischen Hausverbot erteilt.

Während des Spiels zündeten einige Unbelehrbare in der Arena Bengalos, alles war plötzlich voller Rauch. Das Atmen fiel den Fußballfans in der unmittelbaren Nähe schwer. Auch draußen wurde Pyrotechnik gezündet. Konsequenz: Die Veranstalter brach zwei Mal die Übertragung für einige Minuten ab. "Sollte es zum Abbrennen von Pyrotechnik kommen, behalten wir uns vor die Übertragung komplett abzubrechen", kündigte der Veranstalter zudem an. Dazu kam es zum Glück nicht.

Als würde das alles nicht reichen, kam es gegen Ende des Spiels zu zahlreichen Schlägereien, wie die Polizei bestätigt. "Das Aggressionspotenzial ist wahnsinnig hoch, eine Hemmschwelle gibt es fast nicht mehr", sagte ein Polizeisprecher. Viele Chaoten tranken sich um den Verstand und waren dadurch sehr leicht reizbar.

Den Beamten liegen mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung vor.

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