Köln - In der Glamour-Glitzer-Show-Welt fühlt sich Andreas Wendt (25) - selbsternannter Promi-Frisör - pudelwohl.
Aktuell berät er mit der Show „Hilfe vom Profi“ (Pro7-Mittagsmagazin „Sam“) finanziell ins Trudeln gekommene Frisörsalons - dabei läuft gegen ihn selbst ein Verfahren wegen Bankrott und Insolvenzverschleppung. Aktenzeichen 112 JS 747/07.
Die Wirtschaftsabteilung der Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt: Der schöne Bursche mit der flinken Schere soll den Sozialversicherungsträgern Arbeitgeberbeiträge vorenthalten haben - es soll sich um einen Gesamtwert von etwa 10.000 Euro handeln.
In dem laufenden Strafverfahren hat er bereits die auch aus dem TV bekannte Strafverteidigerin Ulrike Tasic (dreht auch mit Richterin Barbara Salesch) beauftragt. Wendt selbst, der zurzeit in Hannover auf einem „Hilfe vom Profi“-Dreh ist, erklärt alles so: „Es geht da um eine alte Firma von mir, die Hairdress Management. Wir haben einfach vergessen, die Firma aus dem Register löschen zu lassen.“ Umso mehr freue er sich, dass er trotz des Verfahrens im Fernsehen weiterhin „Hilfe vom Profi“ leisten könne.
Nicht der einzige Ärger, der dem fernsehfreundlichen Frisör droht. Er selbst gibt als Promi-Kunden auch z. B. Michaela Schaffrath an. „Sie war aber noch niemals bei ihm. Er kann doch nicht einfach ihren Namen verwenden“, empört sich deren Managerin Eva Mollenhauer.
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