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Altbau in Flammen: Kletterkünstler rettet sich übers Hausdach

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Über das Dach hat sich der Mann auf das Nachbarhaus (links) in eine fremde Wohnung gerettet. Das Brandhaus ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar.
Über das Dach hat sich der Mann auf das Nachbarhaus (links) in eine fremde Wohnung gerettet. Das Brandhaus ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar.
Foto: Rust
Köln –  

Schwarzer Rauch quillt aus einer Wohnung, Menschen stehen an den Fenstern und schreien um Hilfe – Todesangst! Ein Bewohner kann sich durch eine waghalsige Kletteraktion retten. Vier weitere Mieter erleiden eine Rauchvergiftung.

Großeinsatz am Dienstag an der Merowingerstraße in der Südstadt: Eine Wohnung im ersten Stock stand in Flammen. Das Treppenhaus war so verqualmt, dass die Bewohner des Altbaus gefangen waren.

„Sieben Personen an den Fenstern haben wir über Drehleitern und drei weitere Bewohner mit Fluchthauben durch das Treppenhaus rausgeholt. Nur ein Mann hat sich vorher schon gerettet und dabei in höchste Gefahr gebracht“, so Feuerwehrsprecher Jens Müller.


Die Feuerwehr holt eine ältere Dame mit Fluchthaube aus dem verqualmten Haus.
Die Feuerwehr holt eine ältere Dame mit Fluchthaube aus dem verqualmten Haus.
Foto: Rust

Der 22-Jährige war im vierten Stock aus einem Dachfenster im Treppenhaus geklettert. Nur auf Socken war er über die Dachpfannen zum Nachbarhaus gestiegen. Dann schlug er ein Küchenfenster ein, kletterte in die fremde Wohnung und rief die Polizei. Die Beamten machten schnell den eigentlichen Wohnungseigentümer ausfindig. Der schloss die Tür auf und lieh ihm sogar noch Schuhe aus.

„Die Aktion war lebensgefährlich. Auf Socken hätte er leicht wegrutschen und in die Tiefe fallen können. Und er ist durch den stark verrauchten Treppenraum gelaufen. Schon zwei Atemzüge hätten tödliche Folgen haben können“, kritisiert Müller. „Es wäre besser gewesen, am Fenster auf sich aufmerksam zu machen.“

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