Köln - Bis vor kurzem war die Welt im „Curry Palast“ noch in Ordnung.
Der Fleischspieß drehte seine Runden, ein Döner war noch ein Döner. Dann kamen die Kontrolleure. Betreiber Sedat Ugur darf seinen Imbiss jetzt nur noch als „Drehspieß nach Döner-Art“ verkaufen.
Die Döner-Polizei vom Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz entnahm eine Probe, analysierte sie. Ergebnis: Sedat Ugur (40) musste ein Schild über seinem Grill anbringen mit der neuen, etwas sperrigen Bezeichnung: „Drehspieß nach Döner-Art (Hähnchen-Döner)“.Er sagt: „Sonst hätte ich ein Knöllchen bekommen.“ Was ist denn da los?
„Die Stadt hat 2008 rund 105 Dönerspieße inspiziert, davon drei beanstandet“, so Lebensmittelchemikerin Sabine Kuhlhoff vom Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz.
Der Döner sei nur dann ein Döner, wenn er auch mit seiner Definition im „Deutschen Lebensmittelbuch“ übereinstimme (siehe Infokasten). Bei Ugur fanden die Kontrolleure aber zusätzliche Inhaltsstoffe, die sein Fleischgericht aus der Liga reinrassiger Döner ausschlossen. Kein Döner mehr – nur noch ein Gericht „nach Dönerart“. „Irrsinn“, so Ugur.
„Das Problem ist, dass die Hersteller der Dönerspieße, nur die Produktbezeichnung „Drehspieß nach Dönerart“ vorschlagen. Ob sich die Imbissbetreiber daran halten, ist ihnen überlassen“, so Kuhlhoff.
Ugur zufolge bestellten die Kunden übrigens weiter hartnäckig „Döner“. Eine „Fleischtasche nach Dönerart“ habe noch keiner verlangt.
60-Jähriger fuhr mit diesem Schrott-Opel durch Köln
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Am Breslauer Platz droht wieder Großbaustelle
„Ein zusätzlicher S-Bahnsteig mit zwei zusätzlichen Gleisen ist unabdingbar“, heißt es. Die Bauzeit liegt bei zwei Jahren, die Baukosten im dreistelligen Millionenbereich.
Aufgepasst: Hier wird in Köln geblitzt!
Mit einem „Blitz-Marathon“ geht es am Freitag und Samstag Rasern in NRW an den Kragen. Zudem wird in den nächsten Tagen in Köln an folgenden wechselnden Stellen kontrolliert.