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Albers in der Kritik: Bosbach: Polizeipräsident „im Amt überfordert“

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Wolfgang Bosbach hat Polizeichef Wolfgang Albers scharf kritisiert.

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imago/Jürgen Heinrich

Köln -

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (63) kritisiert den Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers (60) nach den Vorfällen in der Silvesternacht  und legt persönliche Konsequenzen nahe. 

„Es ist ja leider nicht das erste Mal, dass ein Polizei-Einsatz ausgerechnet in Köln, der größten Stadt von NRW, nicht nur national, sondern auch international Aufmerksamkeit erregt und kritische Fragen hervorruft. Herr Albers ist im persönlichen Umgang wirklich sehr angenehm, aber er wirkt im Amt als Polizeipräsident überfordert und ich habe den Eindruck, dass auch der Landesinnenminister so langsam die Geduld mit ihm verliert“, sagte Bosbach EXPRESS.

„Angesichts der Vielzahl und der Schwere der Straftaten in der Silvesternacht ist es wirklich erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis man an der Behördenspitze die Bedeutung der Vorgänge erkannt und daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen hat“, so Bosbach weiter. 

„Zwar hatte Herr Albers nicht die Einsatzleitung vor Ort, aber er trägt doch die Gesamtverantwortung für seine Behörde und deshalb richten sich die kritischen Fragen auch an ihn ganz persönlich. War die Einsatzplanung wirklich lagegerecht und waren angesichts der Vielzahl und der Schwere der Delikte genügend Einsatzkräfte vor Ort? Wieso konnte es trotz erfolgter Räumung des Vorplatzes kurze Zeit später durch etwa 150-200 Personen zu einer systematischen Verengung des Zugangs zum Hauptbahnhof kommen mit der Folge massiver Übergriffe auf rückreisende Personen, insbesondere auf wehrlose Frauen?“


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