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Aids-Infektion verschwiegen: Schadenersatz nach HIV-Verkehr

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Auf ein Kondom verzichteten die beiden.
Auf ein Kondom verzichteten die beiden.
 Foto: dpa (Symbolfoto)
Köln –  

Sie lernten sich über eine Internetplattform kennen. Im September 2009 trafen sich der russische Austauschstudent Oleg A. und Andreas F. (Namen geändert) zu einem Schäferstündchen. Und das führte zu einem Zivilprozess vor dem Kölner Amtsgericht (Az.: 113 C 598/09).

„Sollen wir uns schützen?“, fragte Oleg vor dem Sex. „Nicht nötig“, antwortete ihm Andreas. Später aber sagte er: „Ach übrigens, ich bin HIV-positiv.“ Das Virus könne er aber aufgrund einer Medikamenten-Therapie nicht übertragen.

Oleg glaubte Andreas kein Wort, geriet in Todesangst, ging am nächsten Tag zum Arzt. Er bekam Tabletten, die eine mögliche Infizierung nach dem Sex verhindern können. 1520 Euro musste er für die Medikamente bezahlen.

Glücklicherweise hat sich Oleg tatsächlich nicht angesteckt. Vor dem Amtsgericht verlangte er von Andreas jetzt die Arztkosten zurück. Im Urteil sprachen die Richter dem Russen 1140 Euro plus Zinsen zu. Das Gericht lastete Oleg 25 Prozent Mitschuld ein, da er selbst für geschützten Sex hätte sorgen können.

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