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Ähnliches Muster: Brutale Überfälle: Opfer mussten sich hinknien

Einer der Täter an der Severinsbrücke soll eine Pistole gehabt haben.
Einer der Täter an der Severinsbrücke soll eine Pistole gehabt haben.
Foto: dpa (Symbolbild)
Köln –  

Zwei brutale Raubüberfälle in einer Nacht. Beide verliefen nach einem ähnlichen Muster. Zufall?

Tatort eins: Zwei Junge Männer (16 und 18) aus der Schweiz, die in Köln zu Besuch sind, wollen an der Helenenwallstraße in Deutz über den Treppenaufgang zur Severinsbrücke. Plötzlich ruft jemand „Stopp“ und im nächsten Moment werden die Beiden bereits von zwei Männern am Hals gepackt und zu Boden gedrückt. Der 16-Jährige bemerkt aus dem Augenwinkel noch einen dritten Täter, der eine Schusswaffe auf sie richtet.

Die Übefallenen müssen sich auf den Boden knien, werden untersucht. Die Täter flüchten anschließend mit der Beute. Die beiden Haupttäter sollen etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und 20 bis 30 Jahre alt sein. Beide trugen dunkle Lederjacken, hatten dunkle kurze Haare. Sie sollen südländisch ausgesehen haben.

Tatort zwei, andere Rheinseite: Diesmal werden vier Köln-Besucher aus Kreuztal bei Siegen, zwei 17-Jährige und zwei 18-Jährige, ausgeraubt. Gegen 3.15 Uhr sehen sie unter der Hohenzollernbrücke vier dunkle Gestalten auf sich zukommen. Zwei von ihnen zücken Teleskopschlagstöcke.

Wieder müssen sich die Opfer hinknien und werden durchsucht. Zwei Räuber halten ihnen jeweils ein Messer an den Hals. Die Anderen drohen damit, ihre Schlagstöcke einzusetzen. Dann ziehen sie mit der Beute ab.

Die Täter sollen ebenfalls zirka 1,70 bis 1,80 Meter groß und 25 Jahre alt gewesen sein. Der Wortführer trug einen Vollbart. Während des Überfalls sprachen die Männer in türkischer Sprache. Bekleidet waren sie mit dunklen Kapuzenpullovern.

Wie EXPRESS erfuhr, könnte es sich bei den beiden Überfällen um die gleiche Tätergruppe handeln. Hinweisen zu den Übergriffen oder zur Identität der Täter nimmt die Polizei unter Telefon 0221/2290 entgegen.

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