Köln - Tja, wie werden diese Männer es wohl ihren Frauen sagen? Denn rund 40 Besucher des Großbordells „Pascha“ ließen sich den Schriftzug des Hauses auf den Arm tätowieren - in großen Lettern. Dafür haben sie jetzt freien Eintritt in den Puff.
Als der Chef des Hauses, Armin Lobscheid, die Plakate für die ungewöhnliche Werbeaktion auf den Fluren aufhängte, glaubte er selbst nicht, dass ein Freier so weit gehen würde. Doch Mittwochnacht wurde er eines Besseren belehrt. Denn da standen die Männer Schlange für das „Pascha“-Tattoo.
Unter ihnen auch Herbert Manzke (46), Wirt der „Gaststätte zur Tenne“ in Porz-Ensen. Schimmi, wie er mit Spitznamen gerufen wird: „Meine Frau nimmt das mit Humor. Ich spare fünf Euro Eintritt ins Laufhaus und sogar 30 Euro fürs Table-Dance und kann den ganzen Abend für lau trinken. Und dazu noch kostenlos hübsche Frauen anschauen, die hier tanzen.“ Seine Ehefrau hat damit kein Problem. „Sie weiß, dass unsere Männerrunde alle vier Wochen ins Pascha geht, um dort zu feiern.“
Auch Karl-Heinz Daheim (46) und Peter Schneider (63) machten mit: „Man muss im Leben auch mal was Verrücktes getan habe. Und das ist echt total abgedreht. Und so wurde es für Tätowierer Kerry eine lange Nacht. Auch die nächsten Tage wird er das „Pascha“ in die Arme ritzen. Denn pro Tattoo brauchte er eineinhalb Stunden - und es gibt immer mehr Anmeldungen.
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