Da haben sich Schmuggler-Träume im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgelöst!
Schon längere Zeit hatte die Kölner Zollfahndung Zigarettenschmuggler aus Litauen im Visier.
Die Spur führte die Ermittler ins beschauliche Appelhülsen im Münsterland: Eine Lagerhalle stellte sich als Umschlagplatz für illegale Zigaretten aus Ost-Europa heraus.
Als eine neue Lieferung letzten Donnerstag dort eintreffen sollte, postierten sich 25 Fahnder rund um das Gelände. Sie schlugen zu, als ein litauischer Lkw entladen wurde.
Mehr als 3,3 Millionen Zigaretten, hergestellt in der russischen Enklave Kaliningrad, konnten beschlagnahmt werden. Der entstandenen Steuerschaden beträgt rund 600.000 Euro.
Gegen vier Männer aus Litauen wurde Haftbefehl erlassen: Zwei (42, 28), die sich schon länger vor Ort aufgehalten hatten und vermutlich die Initiatoren des Schmuggels sind, sowie der Lkw-Fahrer (32) und sein Helfer (26).
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