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"Sensationell": Die Welt feiert Kölns Stockhausen-Spektakel

Die Bilder der irren Stockhausen-Oper
Köln –  

Rotierende Astronauten, ein Pferd aus Licht, leuchtende Engelgruppen, Düfte aus aller Welt, Feuer, Wasser, gewaltige 3-D-Bilder, das Publikum in Liegestühlen - das alles sorgte Samstag und Sonntag bei der Premiere von Karlheinz Stockhausens Oper "Sonntag" aus dem 29-stündigen, siebenteiligen Zyklus "Licht" für Begeisterungsstürme im Staatenhaus. Er holte die Welt nach Köln.

"Sensationell", meinte ZDF-Moderator Wolfgang Herles ("Aspekte"). "Ich bin kein Stockhausen-Fan, aber das hier spricht alle Sinne an und sollte regelmäßig gespielt werden." Die Ratspolitiker Karsten Möring (CDU) und Brigitta von Bülow (Grüne): "Überwältigend. Die Ratsentscheidung für die Oper hat sich absolut gelohnt."

Die Oper findet wegen der aufwendigen Technik auf zwei Tage verteilt statt (20./21., 26./27. und 28./29. April, Beginn: 19.30 Uhr). Am 24. April und 1. Mai gibt es Gesamtaufführungen (Beginn: 12.00 Uhr).

Tokio/Japan:
Shinichiro Okabe , Professor an der Meiji Gakuin Universität, Tokio: "Ich bin nur wegen der Oper nach Köln gekommen. Einfach wundervoll, meine Erwartungen wurden übertroffen."

Washington/USA:
Seth Walls schreibt für die "Washington Post": "Die Aufführung einer Stockhausen-Oper ist für abenteuerlustige Musikliebhaber in den USA eine große Neuigkeit."

London/England:
Chris Bohn vom Musikmagazin "Wire": "Was man hier sieht und hört, ist einfach fantastisch. In einer normalen Oper ginge das gar nicht. Das Staatenhaus ist dafür wie geschaffen."

Sapporo/Japan:
Keiko Yoshida lebt in London und Sapporo: "Ich bin fasziniert von den Klang- und Bildwelten. Es ist eine tolle Produktion, und ich freue mich, dass ich dabei sein kann."

Wien/Österreich:
Gerhard Dienstbier ist Chef der Wiener Taschenoper: "Gute Musik und eine gute Inszenierung. Es berührt einfach. Ich werde sicher einen Tag aus »Licht« produzieren."

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