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"Rund um Köln": Top-Sprinter Greipel und Ciolek gehen leer aus

Köln –  

Die deutschen Top-Sprinter Andre Greipel und Gerald Ciolek sind bei der 97. Auflage des Traditionsrennens „Rund um Köln“ leer ausgegangen.

Das Duo war am Sonntag nicht in der Ausreißergruppe vertreten, die den Sieg beim zweitältesten deutschen Eintagesrennen mit Start in Hückeswagen und Ziel in der Domstadt unter sich ausmachte.

Den Triumph sicherte sich nach 196,7 km der Belgier Sebastien Delfosse (Crelan-Euphony). Der letzte Heimsieg beim 1908 erstmals ausgetragenen Wettbewerb datiert damit weiter aus dem Jahr 2006, als Christian Knees erfolgreich war.

Der Rostocker Greipel, der das Rennen für eine deutsche Nationalauswahl bestritt, war unweit seines ehemaligen Wohnortes Hürth vom Pech verfolgt. „Andre Greipel hatte zwei Defekte, Michel Koch einen. Dadurch haben wir in der entscheidenden Phase, als das Tempo sehr hoch war, den Anschluss verpasst“, sagte Udo Sprenger, Sportlicher Leiter der deutschen Nationalmannschaft.

Auch Lokalmatador Ciolek (MTN-Qhubeka) musste sich nach dem Rennverlauf frühzeitig von allen Sieghoffnungen verabschieden. Bei guten äußeren Bedingungen schlug das Peloton vom Start weg ein zügiges Tempo an. Zahlreiche Ausreißversuche ließ das Feld zunächst scheitern, erst nach fast zwei Stunden schaffte eine größere Gruppe den Absprung.

Letztlich machten sich 15 Fahrer mit rund fünf Minuten Vorsprung auf die drei 6,6 km langen Schlussrunden durch Köln, die aufgrund fehlender Nachführarbeit des Feldes den Sieger in ihren Reihen bestimmten. In der Schlussrunde setzte sich ein Trio ab, den Sprint entschied Delfosse für sich.

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