Er war sein Traum. Jahrelang hatte Staplerfahrer Alfred K. (60) auf einen Mercedes gespart. Seit zwei Jahren erst war er nun stolzer Besitzer eines Benz 220 CDI. 130 PS, silberfarben lackiert.
Gehegt und gepflegt, für 8.500 Euro gebraucht erstanden. Nun ist der Wagen Schrott. Die Feuer-Chaoten haben ihn abgefackelt. Einfach so. Und Alfred K. fragt verzweifelt und wütend: „Ihr Idioten! Warum habt ihr das getan?“
Sein Auto steht seit Donnerstag unter der Mülheimer Brücke. Alfred K. zeigt den EXPRESS-Reportern den Schaden. Nach dem Brandanschlag war der Motor komplett ausgebrannt. Als K. morgens um fünf zur Arbeit wollte, sah er noch die Löschversuche der Feuerwehr.
„Ich muss jeden Tag nach Langenfeld, ging zu meinem Wagen. Er stand in Flammen.“ Es war die Nacht, in der die feigen Feuerchaoten elf Autos im Rechtsrheinischen abgefackelt hatten.
K.'s Traum, mit seinem Auto schöne Ausflüge zu machen, wenn er in Rente ist – geplatzt. Seit dem Anschlag ist er krankgeschrieben. Er leidet unter Bluthochdruck, war vor Aufregung zusammengebrochen. Von den Tätern fehlt weiter jede Spur.
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