Empfehlen | Drucken | Kontakt 08.02.2013 - 13:07 Uhr

Mit Honig: Keine Krankheiten vermeidbar

Biene auf einer Blume.
Biene auf einer Blume.
Foto: dpa

Täglicher Honigkonsum kann keiner Krankheit vorbeugen. Darauf weist die pharmakritische Fachzeitschrift „Gute Pillen - Schlechte Pillen“ nach einer Auswertung der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur hin.

Und auch wenn Honig in der Theorie bei manchen Krankheiten helfen könnte, gelte: Insbesondere bei ernsten Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes sollten Patienten sich nicht auf naturheilkundliche Empfehlungen mit Honig verlassen, sondern gesicherte medizinische Behandlungen vorziehen.
So gebe es zwar viele Studien zur Wundbehandlung mit Honig, die Ergebnisse seien aber enttäuschend, schreiben die Autoren der Zeitschrift. Auch wenn manche Kliniken neben etablierten Verfahren auch Honig bei chronischen Wunden einsetzen, die auf Stoffwechselerkrankungen oder Durchblutungsstörungen beruhen, gehöre deren Behandlung in die Hände von Fachleuten. In diesen Krankenhäusern überwachten Mediziner den Zustand der Wunde kontinuierlich.
Als Hausmittel sei Honig aber bei Husten vertretbar. Allerdings ist der Zeitschrift zufolge auch hier die wissenschaftliche Datenlage zum Nutzen dürftig. Möglicherweise lindere Milch mit Honig einen Hustenreiz etwas, weil Honig den Speichelfluss anregt. Hinzu komme wahrscheinlich der sogenannte Placebo-Effekt, also allein die Erwartung, dass der Honig die Beschwerden lindern wird.
Honig enthält 80 bis 85 Prozent Zucker. Unverdünnt kann er daher Bakterien und andere Keime abtöten, weil er ihnen nach Angaben der Zeitschrift Wasser entzieht. Zusätzlich solle er verhindern, dass sich Erreger vermehren, weil er leicht sauer ist. Wenn Krankenhäuser Honig einsetzen, dann verwendeten sie nur sterilisiertes Material. Denn trotz des vielen Zuckers enthält normaler Honig Pilzsporen und Bakterien.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Klinik am Ring
Die Mammographie ist eine gängige, aber auch teilweise schmerzhafte Untersuchung für Frauen.
Tasten, röntgen, beraten
Welche Brustkrebsvorsorge jede Kasse zahlt

Alle Krankenkassen in Deutschland müssen ihren Mitgliedern regelmäßig bestimmte Untersuchungen zur Brustkrebsvorsorge zahlen. Welche das sind und was Experten raten? Hier.

Das Team des Westdeutschen Prostatazentrums (von links): Dr. Carsten Weise , Dr. Gregor Spira , Dr. Pedram Derakhshani, Dr. Stephan Neubauer
Sicher und schonend
Was tun bei Prostatakrebs?

Weg von der Operation – Aktuelle Studien erfordern Umdenken. Im Gespräch mit Dr. Neubauer, Dr. Derakhshani, Dr. Spira und Dr. Weise, Pioniere der Brachytherapie in Deutschland.

Dr. Stefan Preis (links) und Dr. Jörg Schroeder
Gelenkersatz bei Arthrose
Risiko oder Chance?

Gelenke ermöglichen uns jeden Tag ungehindertes Bewegen. Sind sie jedoch verschlissen, leiden die Betroffenen häufig unter quälenden Schmerzen. Informationen der Klinik am Ring-Spezialisten.

Weitere Zunahme
Hilfe Hautkrebs!
Zahnersatz
Zahnverlust optimal ausgleichen
Ästhetische Chirurgie
Endoskopische Brustvergrößerung
Gesundheit
Homepage der Klinik
Umfrage

Wie kann man sich auch vor der Grippe schützen?

Wohlfühlen und erholen. In der Klinik am Ring arbeiten Spezialisten medizinischer Bereiche.

Anfahrt
Quiz
Medizin Spezial
Impressum

Sonderveröffentlichungen der Zeitungsgruppe Köln

Verantwortlich
Redaktion Alfred Indetzki
Anzeigen Karsten Hundhausen

Verlag
M. DuMont Schauberg
Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH & Co. KG
Neven DuMont Haus
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln