Empfehlen | Drucken | Kontakt 30.01.2013 - 11:59 Uhr

Konkretes Ziel vor Augen haben: Inneren Schweinehund austricksen

Inneren Schweinehund austricksen.
Inneren Schweinehund austricksen.
Foto: dpa

Guten Vorsätzen wie „Ich will abnehmen“ oder „ich will mehr Sport treiben“ steht oft der innere Schweinehund im Weg. Wichtig sei daher, sich ein Ziel zu setzen, das realistisch ist und das man sich in den schönsten Farben ausmalt. Darauf weist Korinna Ruthemann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken hin. Eine solche „echte Zielvision“ könne beispielsweise sein, dass man wieder in seine Lieblingsjeans passt oder drei Stockwerke hoch läuft und oben immer noch genügend Luft zum Unterhalten hat.
„Platzieren Sie überall passende Bilder oder Symbole“, rät Ruthemann. Mögliche Stellen seien der PC-Bildschirm, der Spiegel oder das Handy. „Diese erinnern Sie ständig an Ihr Ziel und geben Ihnen immer wieder neue Motivation“, erläutert sie. Stimme die Basis - also die Zieldefinition -, laufe es mit einem guten Plan fast wie von selbst. „Notieren Sie sich, welche Schritte Sie unternehmen werden, also tragen Sie sich zum Beispiel montags, mittwochs und freitags das Training in den Terminkalender ein, planen Sie wöchentlich Ihre Ernährung mit Rezepten und Einkaufslisten.“
Außerdem sollte man sich überlegen, was man tun wird, wenn irgendetwas den Plan durcheinanderbringt. „Was könnten zum Beispiel Ausweichtermine für das Training sein? Was könnten Sie in der Gefriertruhe haben, wenn es schnell gehen, aber trotzdem zu Ihrer neuen Ernährung passen soll?“, schlägt Ruthemann für den Plan B vor.
„Überlegen Sie sich auch Strategien, wie Sie das neue Vorhaben leichter in den Alltag integrieren, etwa indem Sie die Sporttasche immer gepackt im Auto haben oder sich einer Abnehmgruppe anschließen“, rät sie. Die Expertin empfiehlt außerdem, sich beispielsweise mit einem Sauna- oder Spa-Besuch oder einer neuen CD zu belohnen, wenn man die Umstellung eine Zeit lang durchgehalten hat.

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