Karneval in Düsseldorf
Alles zum Düsseldorfer Karneval, zum Hoppeditz und zu seinem Prinzenpaar

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Mir schunkele „Tage wie diese“: Die Höhepunkte der jecken Session

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Stefan Kleinehr moderierte die Fernseh-Sitzung.
Stefan Kleinehr moderierte die Fernseh-Sitzung.
 Foto: Uwe Schaffmeister
Düsseldorf –  

Aschermittwoch. Am Mittwoch fließen bittere Tränen: Die Karnevalszeit ist vorbei. Eine Session so ereignisreich wie diese - das haben wir lange nicht erlebt!

Wer ist richtig durchgestartet? Wer hat uns alle überrascht, was hat uns gefehlt, und was wäre uns besser erspart geblieben?

EXPRESS ließ die fünfte Jahreszeit 2013 noch mal Revue passieren. Hier kommen die Tops und Flops der Session. Eines vorab: Klarer Sieger ist ein waschechtes Düsseldorfer Original – „An Tagen wie diesen“: der „Tote Hosen“-Hit des Jahres wurde auch zum Karnevalskracher.

Tops
Flops

Debütanten und Dauerbrenner, die alle begeistert haben

• Der freche Düsseldorfer Rosenmontagszoch war wieder einmal bundesweit der Hingucker!

• Das Prinzenpaar, Prinz Carsten und Venetia Ursula, legten einen Super-Start zu ihrer Session hin. Schon bei ihrer Kürung stand der Saal kopf. Vor allem Prinz Carsten: ein echter Überflieger auf der Bühne!

• Die ARD-Fernsehsitzung: Da musste sich sogar Stefan Raab gegen unseren Moderator Stefan Kleinehr geschlagen geben. Respekt!

• Christoph Joußen gab einen erfolgreichen Einstieg als neuer Geschäftsführer des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC).

• Die feierfreudigen Ladies der Unterrather Funken. Auch der Einsturz ihres Zeltes konnte sie nicht von einer großartigen Damensitzung abhalten. Die wurde spontan im Vereinsheim TuS Nord veranstaltet.

• Karneval friedlich wie selten: kaum Festnahmen, Schlägereien und Verletzte.

• Sonne an den tollen Tagen.

Doppelte Prinzenrolle und die Venetia im Alleingang

• Altweiber ohne Möhnenparty am Carlsplatz – wegen Bauarbeiten wurde dort in dieser Session nicht gefeiert.

• Dafür gab’s erstmals am Karnevalssonntag auf der Monkey’s Plaza Jecken-Party mit Live-Musik. Dumm nur: Kaum einer wusste es. Im Schnitt lauschten sechs Zuschauer. Das Gesangsduo „Achim & Olli“: „Selten, dass wir so persönlichen Kontakt zum Publikum hatten!“

• Büttenstars, die sich pünktlich zu Sessionsbeginn mit Burn-out krankmelden. Wir haben Marc Metzger alias Blötschkopp vermisst.

• Zu wenig Toiletten beim Straßenkarneval: Wo es welche gab, gab’s riesige Schlangen. Rund um Plastik-Urinale mit Vorhang, etwa an der Kö, gab’s Gedränge und Gestank.

• Sorry, liebe Jung-Jecke: Aber das, was in der Altstadt nach dem Zoch los war, hatte mit Karneval nichts zu tun. Eher mit Freiluft-Disco und Besäufnis.

• Die Venetia, die ihren Prinzen am Geburtstag beim Kö-Treiben allein ließ.

• Ein Ex-Prinz, der sein altes Ornat angezogen hat und so den amtierenden Prinzen auf der Bühne empfing.

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