An Tagen wie diesen verliert man und gewinnt man in nur wenigen Stunden. Wenn man denn Fortuna heißt.
Es war der unbestrittene Höhepunkt der Gala-Nacht der Prinzengarde Blau-Weiss. Und zugleich eine Premiere: Zum ersten Mal seit 1984 wurde die Goldene Pritsche nicht an eine einzelne Persönlichkeit, sondern an eine Institution verliehen.
Als klares Bekenntnis an einen Verein, der – so Laudator Klaus-Peter Müller – „ein fester Bestandteil unseres Lebens ist“. Und der hatte leider gerade gegen Gladbach eine kleine Klatsche gekriegt.
Mit Blick auf die kurz zuvor erlittene Niederlage meinte Müller: „So viel Nachbarschaftshilfe ist nun doch etwas übertrieben.“ Im Übrigen empfahl er der Mannschaft, künftig immer mit der 2. Hälfte zu beginnen: „Dann spielt ihr einfach besser.“
Trainer Norbert Meier, Kapitän „Lumpi“ Lambertz und Ersatzkapitän Oliver Fink nahmen’s mit Humor. Meier: „Wir wissen diese Ehre sehr wohl zu schätzen.“ Und er versprach: „Im nächsten Jahr werden wir die Farben der Prinzengarde Blau-Weiss auf unserem Ausweichtrikot berücksichtigen.“
Und dann legte der nicht eben als Karnevalist geborene Norddeutsche noch einen nach. Als man ihm die blau-weiße Kappe verpasste, stöhne Meier: „Darauf habe ich jetzt 54 Jahre warten müssen...“ Natürlich durfte zum Abschluss auch die Fortuna-Hymne nicht fehlen. Blau-Weiss Barde Jens Lier intonierte zusammen mit Meier, Fink und Lumpi „An Tagen wie diesen...“
Sessionsmotto lautet: „Düsseldorf mäkt sech fein“
Die erste wichtige Entscheidung der neuen Session ist gefallen und das neue Motto steht fest: „Düsseldorf mäkt sech fein.“
Horhäuser und Steiger: Weitere drei Jahre im Amt
Chef-Adjutant der Prinzengarde Blau-Weiss Albert Horhäuser und Standartenoffizier Hanno Steiger dürfen drei weitere Jahre im Amt bleiben.
Düsseldorfer Jecken feiern 2014 wieder auf Trauminsel
Im vergangenen Jahr feierte eine Delegation aus Düsseldorfer Jecken erstmals Karneval auf den Seychellen. Das hat dieses Jahr leider nicht geklappt, aber dafür steht die Planung für nächstes Jahr schon.