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Zum WM-Auftakt: Stefan Kretzschmar stellt unsere Handballer vor

Hinten (jeweils von links nach rechts): Teamkoordinator Tom Schneider, Christoph Theuerkauf, Steffen Weinhold, Patrick Wiencek, Oliver Roggisch, Sven-Sören Christophersen, Physiotherapeut Reinhold Roth. Mitte: Co-Trainer Frank Carstens, Physiotherapeut Peter Gräschus, Kevin Schmidt, Stefan Kneer, Adrian Pfahl, Michael Haaß, Steffen Fäth, Teamarzt Dr. Marco Kettrukat, Bundestrainer Martin Heuberger. Vorn: Dominik Klein, Martin Strobel, Torwart Silvio Heinevetter, Torwart Carsten Lichtlein, Patrick Groetzki und Tobias Reichmann.
Hinten (jeweils von links nach rechts): Teamkoordinator Tom Schneider, Christoph Theuerkauf, Steffen Weinhold, Patrick Wiencek, Oliver Roggisch, Sven-Sören Christophersen, Physiotherapeut Reinhold Roth. Mitte: Co-Trainer Frank Carstens, Physiotherapeut Peter Gräschus, Kevin Schmidt, Stefan Kneer, Adrian Pfahl, Michael Haaß, Steffen Fäth, Teamarzt Dr. Marco Kettrukat, Bundestrainer Martin Heuberger. Vorn: Dominik Klein, Martin Strobel, Torwart Silvio Heinevetter, Torwart Carsten Lichtlein, Patrick Groetzki und Tobias Reichmann.
Foto: dpa
Granollers –  

Es wird ernst für die „jungen Wilden“. Am Samstag starten Deutschlands Handballer mit dem Spiel gegen Brasilien in die WM in Spanien. Die stark verjüngte Mannschaft ist sportlich eine Wundertüte mit vielen neuen Gesichtern.

Exklusiv für EXPRESS stellt Ex-Nationalspieler und Sport1-Experte Stefan Kretzschmar (39) das DHB-Team vor.

Silvio Heinevetter (Tor, 28 Jahre, 83 Länderspiele/0 Tore, Berlin): „Heine ist der einzige Spieler auf konstantem Weltklasseniveau im Kader, die klare Nummer eins und derzeit in überragender Form. Von seiner Leistung hängt sehr viel ab. Er ist ein Heißsporn, zettelt gerne mal eine Privatfehde mit Gegenspielern an.“

Dominik Klein (Linksaußen, 29, 155/293, Kiel): „Er ist nach dem Ausfall von Uwe Gensheimer die Nummer eins auf seiner Position und jetzt in der Verantwortung. Stets bemüht, für gute Stimmung zu sorgen.“

Sven-Sören Christophersen (Rückraum links, 27, 82/137, Berlin): „Wenn Smöre fit ist, kann sein Stern aufgehen. Er vereint Shooter-Qualitäten mit spielerischer Klasse.“

Stefan Ketzschmar.
Stefan Ketzschmar.
Foto: Getty Images

Stefan Kneer (Rückraum links, 27, 27/44, Magdeburg): „Für mich einer der meistunterschätzten Spieler der Liga. Er wird nie einen Preis für Eleganz gewinnen, ist aber immer für Tore gut und auch in der Deckung robust.“

Michael Haaß (Rückraum Mitte, 29, 97/149, Göppingen): „Hassan ist einer der alten Hasen. Er gibt immer 110 Prozent, ist auf dem Feld ein furchtloser Fighter. Auch wenn er lange verletzt war, ist er für mich der heimliche Leader.“

Adrian Pfahl (Rückraum Rechts, 30, 44/125, Gummersbach): „Addi bringt alles mit, was ein Spieler auf dieser Position braucht. An guten Tagen ist er nur schwer zu stoppen. Er muss noch konstanter werden.“

Patrick Groetzki (Rechtsaußen, 23, 40/82, RN Löwen): „Trotz seiner jungen Jahre schon ein gestandener Spieler, der dank der Champions League internationale Klasse hat. Sehr gutes Wurf-Repertoire.“

Patrick Wiencek (Kreis, 23, 29/46, Kiel): „Ein Rohdiamant, der große Hoffnungen weckt. Ein Brecher, der in der Deckung nicht zerstörerisch genug ist. Mit seiner Statur müsste er Angst und Schrecken verbreiten. Das wird hoffentlich noch.“

Oliver Roggisch (Kreis, 34, 182/36, RN Löwen): „Abwehrchef und Vater der Kompanie. Olli lebt von seiner Präsenz. Er ist ein gewisser Angstfaktor für den Gegner, denn gegen ihn zu spielen tut weh.“

Kretzsches WM-Prognose: „Die Mannschaft brennt, das spürt man. Die Jungs wollen es allen zeigen. Die Vorrundengruppe ist vergleichsweise einfach und kommt uns entgegen. Hinter Frankreich ist Platz zwei möglich. In dem Fall wäre auch das Viertelfinale drin.“

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