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WM-Viertelfinale: Nehmen unsere Toreros heute Spaniens Stiere auf die Hörner?

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„Wir wollen ins Halbfinale. Punkt. Aus“, so Keeper Silvio Heinevetter.
„Wir wollen ins Halbfinale. Punkt. Aus“, so Keeper Silvio Heinevetter.
 Foto: dpa
Saragossa –  

Es wird die Hölle. Und gleichzeitig der Himmel. Bei der WM in Spanien steigt die nächste Handball-Fiesta, und Deutschland ist nicht nur dabei, sondern mittendrin. 11.500 feurige Iberer werden den Pabellón Príncipe Felipe von Saragossa im Viertelfinale (19 Uhr, ARD live) in einen Hexenkessel verwandeln, die Protagonisten das Parkett zur Stierkampf-Arena.

Olé! Die Jagd ist eröffnet! Die zum Geheimfavoriten avancierten deutschen Handballer wollen für die nächste Sensation sorgen und Gastgeber und Gold-Favorit Spanien ausstechen. Sie träumen nicht davon, sie glauben wirklich daran, den scheinbar ungleichen Kampf gewinnen zu können. „Wir wollen ins Halbfinale. Punkt. Aus“, verkündet Keeper Silvio Heinevetter, auf den es besonders ankommen wird.

Der Sturmlauf der spanischen Stiere im Achtelfinale gegen Serbien (31:20) hat Kapitän Oliver Roggisch, der das Spiel mit seinem Teamkollegen inmitten der tobenden Menge auf der Tribüne verfolgt hatte, keine Angst eingejagt. „Wir müssen unser Ding durchziehen und dann bin ich mal gespannt, ob Spanien uns schlagen kann“, verkündet „The Rogg“ mit breiter Brust.

Mit der Kraft der Spanier, bei denen vor allem die Rückraumriesen Jorge Maqueda und Joan Canellas mit ihrem energiegeladenen Spiel und ihren Bärten eine animalische Wildheit versprühen, können es die Mannen von Bundestrainer Martin Heuberger nicht aufnehmen. Acht der 16 Spieler im Kader des Gastgebers wiegen 100 Kilo oder mehr.

Matadore müssen die Deutschen im Kampf mit den Stieren sein, der Urgewalt Schnelligkeit, Wendigkeit, Mut und Cleverness entgegen setzen. Und, ganz wichtig, einen kühlen Kopf im Hexenkessel. „Die Atmosphäre in der Halle ist sehr heißblütig, die Fans treiben ihre Mannschaft immer an“, weiß Dominik Klein. „Aber das wird uns noch mehr motivieren.“

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