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Sieg gegen Montenegro: Handball-WM: Jetzt winkt sogar der Gruppensieg

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Das deutsche Team jubelt: Die Handballer haben vorzeitig das WM-Achtelfinale erreicht.
Das deutsche Team jubelt: Die Handballer haben vorzeitig das WM-Achtelfinale erreicht.
 Foto: dpa
GRANOLLERS –  

Die Handballwelt spielt verrückt bei der WM in Spanien. Nach zuvor drei wenig überzeugenden Auftritten hat die deutsche Nationalmannschaft richtig aufgedreht, plötzlich wieder gute Karten für die K.o-Runde – und kann mit einem kleinen Wunder sogar Gruppensieger werden!

Es waren gleich zwei Siege, die das Team von Bundestrainer Martin Heuberger im Palacio De Deportes von Granollers mit seinen nach Spanien mitgereisten Fans feierte. Zum einen den eigenen 29:21 (13:11)-Erfolg gegen die nach wie vor punktlosen Montenegriner und das damit verbundene vorzeitige Achtelfinal-Ticket. Zum anderen das sensationelle 27:22 von Brasilien gegen Tunesien, das schon abgeschriebene Möglichkeiten neu eröffnet.

Platz zwei in der Vorrundengruppe A ist nach dem dritten Sieg im vierten Spiel wieder möglich, was eine lösbare Aufgabe im Achtelfinale bedeutet. Und mit einem – zugegeben unwahrscheinlichen – Sieg im morgigen letzten Gruppenspiel gegen Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich ist sogar noch der Gruppensieg drin. „Wir wollen schön am Boden bleiben“, meinte Heuberger zu den Aussichten fürs Frankreich-Spiel , „gegen die Franzosen wird’s ein Lernspiel. Im Achtelfinale wollen wir dann wieder angreifen!“

„Das wollen wir jetzt erst mal genießen“, sagte Linksaußen Dominik Klein nach der Partie gegen Montenegro. Nach umkämpfter und enger erster Halbzeit und nervösem Beginn im zweiten Durchgang (13:13/35.), drehte die DHB-Auswahl auf und zog vorentscheidend auf 23:15 (48.) davon. „Oh, wie ist das schön!“ sangen die deutschen Fans in den letzten Minuten des Spiels – und sie hatten recht.

Deutschlands Nummer eins Silvio Heinevetter konnte zwar erneut nicht glänzen, zeigte aber immerhin deutlich mehr Paraden (9) als bei seinen schwachen ersten 25 Minuten vom Dienstag gegen Argentinien, als er lediglich zwei Würfe hatte entschärfen können.

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