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Jubel im deutschen Lager: Messi brachte Gauchos kein Glück

Sven-Sören Christophersen jubelt.
Sven-Sören Christophersen jubelt.
Foto: Bongarts/Getty Images
Granollers –  

„Lionel Messi hat uns viel Glück gewünscht“, sagte der deutschstämmige argentinische Torwart Matias Schulz über ein Treffen der Handball-Gauchos vor dem WM-Gruppenspiel gegen Deutschland. Der Weltfußballer des FC Barceolna drückte jedem einzelnen Nationalspieler die Hand.

Zum Spiel konnte Messi (25) dann am Dienstagabend doch nicht ins nahe Barcelona gelegene Granollers kommen. Aber sein Daumendrücken half eh nicht. Argentinien wurde für Deutschland nicht zum Stolperstein. Das Team des umstrittenen Bundestrainers Martin Heuberger (48) gewann 31:27 (17:13) gegen die Südamerikaner.

Adrian Pfahl nach dem erfolgreichen Torwurf.
Adrian Pfahl nach dem erfolgreichen Torwurf.
Foto: Bongarts/Getty Images

Dabei zitterten sich die Deutschen am Ende gegen die nicht gerade zur ersten Adresse in der Handballwelt zählenden Argentinier zum Sieg. Ein Fünf-Tore-Vorsprung schmolz wieder zusammen. Erst zwei Super-Paraden kurz vor Schluss von Torwart Carsten Lichtlein (32) beim Stand von 28:26 machte letztendlich den 31:27-Erfolg perfekt.

Lichtlein wurde nach 25 Minuten für den erneut enttäuschenden Berliner Silvio Heinevetter (28) zwischen die Pfosten gestellt. Und der Lemgoer machte seine Sache bedeutend besser als Heinevetter: Der Lebensgefährte von Schauspielerin Simone Thomalla (47) hatte in den 25 Minuten lediglich zwei Würfe gehalten!

„Ich habe die Einsatzzeiten, die mir der Bundestrainer gegeben hat, ganz gut genutzt“, sagte Lichtlein, wollte aber keine Diskussion über die wahre Nummer eins anzetteln. „Wir sind ein Team, haben zwei gute Torhüter. Eine Diskussion möchte ich nicht“, sagte die Nummer zwei im Tor bescheiden.

Mit einem weiteren Sieg heute gegen Montenegro (18.30 Uhr/ZDF) wäre die deutsche Mannschaft vorzeitig im Achtelfinale und müsste nicht bis zum letzten Gruppenspiel gegen Weltmeister Frankreich zittern.

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