Empfehlen | Drucken | Kontakt17.12.2011 - 20:54 Uhr

Im Frauen-Handball: Neue Chance nach Desaster

2017 vor eigener Kulisse: Nadine Krause im Spiel gegen Island
2017 vor eigener Kulisse: Nadine Krause im Spiel gegen Island
Foto: dpa
Sao Paulo –  

Bei der Damen-Handball-Weltmeisterschaft in Brasilien spielen am Sonntag Norwegen und Frankreich um den Titel.

Die deutschen Frauen sind bereits aus Südamerika abgereist. Nach dem Debakel mit Platz 17 und der verpassten Olympia-Qualifikation liegt der Damen-Handball in Deutschland am Boden.

Die Aufräumarbeiten haben noch gar nicht begonnen, da macht die Vergabe für die Weltmeisterschaft 2017 Hoffnung für eine bessere Zukunft. Denn der Deutsche Handball Bund erhielt als einziger Bewerber den Zuschlag vom internationalen Verband für die Ausrichtung.

So haben die Damen nun sechs Jahre Zeit, um positive Schlagzeilen für ein neues Handball-Märchen zu schreiben. Die Männer von Bundestrainer Heiner Brand machten es 2007 mit dem Finaltriumph in der LANXESS-Arena gegen Polen vor.

„Wir stellen uns als Gastgeber unserer Verantwortung und wollen mit der Weltmeisterschaft den Frauen-Handball national und international voranbringen“, erklärte DHB-Präsident Ulrich Strombach.

Bundestrainer Heine Jensen will bis dahin ein starkes Team aufbauen. „Das ist eine richtig gute Sache, ein großartiges Fernziel“, sagte Jensen: „Wir müssen alles daransetzen, dass wir uns mit einer starken Mannschaft für die Olympischen Spiele 2016 qualifizieren und auch sportlich ein guter Gastgeber der WM 2017 sein können. Wir wollen da nicht nur Teilnehmer sein.“

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