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Handball-Märchen geht weiter: Heinevetter hext uns ins Viertelfinale

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Wahnsinn! Torwart Silvio Heinevetter sorgte mit seinen tollen Paraden für die Entscheidung.
Wahnsinn! Torwart Silvio Heinevetter sorgte mit seinen tollen Paraden für die Entscheidung.
Foto: Getty
Barcelona –  

Jaaaa! Die „Gurkentruppe“ steht im Viertelfinale der Handball-Weltmeisterschaft. Am Sonntag gab’s für Deutschlands Handballer, denen man vor diesen Titelkämpfen kaum was zugetraut hatte, im Achtelfinale in Barcelona einen 28:23 (13:9)-Sieg gegen Mazedonien.

Im Viertelfinale muss nach dem Vorrundensieg gegen Weltmeister Frankreich aber wohl das nächste Handball-Wunder her. Gegner ist am Mittwoch Abend in Saragossa voraussichtlich Gastgeber und WM-Favorit Spanien.

Da muss das deutsche Team so konzentriert beginnen wie am Sonntag im Palau Sant Jordi gegen Mazedonien. Erst nach sieben Minuten und 18 Sekunden gelang dem Gegner das erste Tor zum 4:1. Nach 15 Minuten hatte der am Sonntag überragende Torwart Silvio Heinevetter (16 Paraden) erst drei Treffer kassiert!

Auch in der 2. Halbzeit überzeugte Heinevetter mit einer Super-Parade, als die Mazedonier um Superstar Kiril Lazarov bis auf zwei Tore herangekommen waren. „Wir hatten eine Phase, in der nicht viel für uns ging. Deswegen war diese Aktion ganz wichtig“, sagt Heinevetter nach Spielschluss.

Diese Abwehr des Keepers war auch so etwas wie ein Signal für die Mitspieler, im Endspurt richtig aufzudrehen. Und wie Oliver Roggisch & Co. das machten! Am Ende sprang ein deutlicher Sieg mit fünf Toren Unterschied heraus.

Bundestrainer Martin Heuberger jubelte schon vor der Schluss-Sirene.
Bundestrainer Martin Heuberger jubelte schon vor der Schluss-Sirene.
Foto: Getty

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die sich durch nichts hat aus der Ruhe bringen lassen„, sagte Bundestrainer Martin heuberger (48), „Heinevetter war heute überragend. Ich habe Silvio immer vertraut. Jetzt freut es mich, dass er so stark zurückgekommen ist.“

Auf Heinevetter wird es am Mittwoch noch mehr ankommen – wenn der Gegner Spanien heißen sollte und die Halle in Saragossa zum Hexenkessel wird. Der Torwart ist zuversichtlich: „Wir stehen im Viertelfinale – und warum sollte es nicht Halbfinale werden? Wir sind ’ne geile Truppe.“

Auch der Gummersbacher Adrian Pfahl freut sich: „Spanien ist mein Wunschgegner. Ist doch geil, wenn die Halle brennt. Dann macht es am meisten Spaß.“

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