Sechs Jahre lang stand er beim VfL Gummersbach im Tor und gewann mit den Blau-Weißen dreimal den Europapokal. Im Sommer nutzte der Montenegriner dann seine Ausstiegsklausel und wechselte für 250.000 Euro zu den Rhein Neckarlöwen.
Samstag (15 Uhr) kehrt er ins Oberbergische zurück in die alte Heimat. Jedoch kommt er mit einem mulmigen Gefühl, denn auch an dem 34-Jährigen sind die letzten turbulenten Wochen in Gummersbach nicht spurlos vorübergegangen.
„Natürlich habe ich alles sehr genau verfolgt. Meiner Meinung nach ist einiges Falsch gemacht worden“, sagt Stojanovic. „Die Mannschaft ist zwar besser besetzt als es die Tabelle derzeit aussagt, aber der VfL braucht weitere Verstärkungen, um im Abstiegskampf die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“
Jedoch will sich der Torwart-Teufel nicht als Weihnachtsmann präsentieren und dem VfL den Sieg schenken. „Wir werden sich auf einen Gegner treffen, der gegen uns mit viel Wut im Bauch spielen wird. Wir wollen in die Champions League und können uns deshalb keinen Ausrutscher erlauben“, betont Stojanovic.
Beim VfL, der derzeit nur auf Abstiegsplatz 16 steht, ist nach der Pleite gegen Balingen Wiedergutmachung angesagt. „Es gibt für uns jetzt keine richtigen oder falschen Gegner mehr“, sagt Jörg Lützelberger. „Wir müssen punkten, egal gegen wen, egal wie - auch gegen die Rhein Neckarlöwen.“
Dafür braucht es aber die richtige Einstellung über 60 Minuten. „Wir geben uns einfach zu schnell auf. Das darf uns nicht wieder passieren“ macht Kentin Mahé deutlich. Sonst droht die elfte Pleite und die Abstiegsangst beim VfL wird immer größer…
Schade VfL! Der Pott ist wohl futsch
Trotz eines aufopferungsvollen Kampfes verlor der VfL in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle das Final-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen die SG Flensburg mit 33:34. Damit rückt der Titel in weite Ferne.
Brand glaubt an vierten VfL-Pott
Sensationelle Rückrunde beeindruckt früheren Bundestrainer vor Euro-Finale. Die 2.200 Tickets waren in wenigen Stunden vergriffen, die ganze Stadt hofft auf den vierten Europapokal-Triumph in Serie.
VfL: Sieg bei Löwen! Sprem verlängert
Die Oberbergischen feierten beim Europapokal-Aspiranten Rhein Neckar Löwen einen überraschenden 33:32-Sieg und rückten in der Handball-Bundesliga auf Platz neun vor.
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