Emir Kurtagic strich sich enttäuscht die Haare aus dem Gesicht und klatschte danach in die Hände, ehe der Trainer des VfL Gummersbach zu seinen Spielern ging, um sie zu trösten. Die Oberbergischen verpassten gegen die Rhein-Neckar Löwen die Sensation und kassierten am Ende beim 27:35 (14:17) die elfte Saisonpleite.
Denn bis zur 42. Minute durften die Blau-Weißen von einem wichtigen Ausrufezeichen im Abstiegskampf hoffen. Die Mannschaft hatte sich immer wieder herangekämpft und lag nur mit 22:23 zurück. Doch individuelle Fehler in der Offensive raubten den Gummersbachern alle Möglichkeiten für einen Punktgewinn. Die Gäste zogen mit fünf Toren in Folge auf 28:22 davon – die frühe Vorentscheidung.
Ein Spielverderber für den VfL war auch ein alter Bekannter. Goran Stojanovic war in den entscheidenden Phasen ein Teufelskerl zwischen den Pfosten und entschärfte am Schluss 16 Bälle. „Goran hat überragend gehalten und uns den Mut ein wenig genommen. Dazu haben noch einige Fehler zu viel gemacht“, sagte Kurtagic enttäuscht. „Aber es war eigentlich keine schlechte Vorstellung von uns und eine deutliche Steigerung zur Balingen-Niederlage. Aber wir brauchen eine überragende Leistung, um eine Mannschaft wie die Rhein- Neckar Löwen zu besiegen.“
Ähnlich sah es Nationalspieler Adrian Pfahl: „Es war unbefriedigendes Resultat für uns. Wir haben bewiesen, dass in der Mannschaft noch eine Menge Leben steckt. Aber wir brauchen nun im Heimspiel gegen Hannover unbedingt ein Erfolgserlebnis.“
Schade VfL! Der Pott ist wohl futsch
Trotz eines aufopferungsvollen Kampfes verlor der VfL in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle das Final-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen die SG Flensburg mit 33:34. Damit rückt der Titel in weite Ferne.
Brand glaubt an vierten VfL-Pott
Sensationelle Rückrunde beeindruckt früheren Bundestrainer vor Euro-Finale. Die 2.200 Tickets waren in wenigen Stunden vergriffen, die ganze Stadt hofft auf den vierten Europapokal-Triumph in Serie.
VfL: Sieg bei Löwen! Sprem verlängert
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