Freude bei den Handball-Fans in Oberberg:
Sead Hasanefendic bleibt auch in den kommenden beiden Jahren Trainer des VfL Gummersbach. Der kroatische Coach verlängerte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bei den Oberbergischen bis zum 30. Juni 2012.
Auch Co-Trainer Emir Kurtagic verlängerte seinen Kontrakt mit dem VfL um zwei Jahre.
„Ich freue mich sehr, dass Sead die Mannschaft weitere zwei Spielzeiten betreuen wird. Er ist ein absoluter Handballfachmann und gehört zu den besten Trainern der Welt“, sagte VfL-Geschäftsführer Axel Geerken.
„Der VfL Gummersbach ist für mich ein besonderer Club. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt. Es ist ein großer Club mit viel Tradition und Geschichte, allein, wenn man das Gründungsdatum sieht, weiß man, dass der Verein etwas Besonderes ist“, begründete Hasanefendic seine Vertragsverlängerung.
Der 61-Jährige übernahm den VfL im Sommer 2008 von Alfred Gislason.
„Wir verfügen nicht über große finanzielle Mittel, doch auch mit wenig Geld kann man Erfolg haben. Wenn man viel arbeitet, kommt irgendwann der Erfolg von alleine. Wir zeigen hier alle viel Motivation, Spaß und Leidenschaft beim Training und im Spiel. Diese positive Einstellung der Mannschaft freut mich als Trainer und ist Grund dafür, dass ich meinen Vertrag verlängert habe“, sagte der Jurist, der seit Herbst 2009 außer dem VfL auch die serbische Nationalmannschaft trainiert.
Von den finanziellen Schwierigkeiten des VfL lässt sich der Trainer nicht beirren: „Natürlich haben wir Probleme, doch fast jeder Handballverein hat derzeit ähnliche Schwierigkeiten. Es entspricht nicht meiner Philosophie, einen Club zu verlassen, nur weil er in Problemen steckt. Gerade dann muss man als Trainer vorangehen und gemeinsam mit Spielern und Verantwortlichen an Lösungen arbeiten. Der Club und die Mannschaft sind auf dem richtigen Weg, mit der Unterstützung des Umfelds und neuer Sponsoren können wir hier viel erreichen“, sagte der VfL-Coach.
Europapokal verloren: Gummersbach trägt Trauer
Trotz eines tollen Kampfes verloren die Blau-Weißen als Titelverteidiger bei der SG Flensburg mit 28:32 und verpassten den vierten Europapokal in Folge mit ins Oberbergische zu nehmen.
VfL ist fit für den Euro-Hit
Mit einem tollen 37:35-Sieg gegen TSV Hannover-Burgdorf holte sich die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic noch einmal Selbstvertrauen für das wichtige Europapokal-Rückspiel am Freitag bei der SG Flensburg.
Schade VfL! Der Pott ist wohl futsch
Trotz eines aufopferungsvollen Kampfes verlor der VfL in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle das Final-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen die SG Flensburg mit 33:34. Damit rückt der Titel in weite Ferne.
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