Die Kieler Fans unter den 10.285 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena hatten sichtlich ihren Spaß. Ihre Zebras schenkten ihnen am vierten Advent einen souveränen 36:19 (17:8)-Erfolg über den VfL Gummersbach und die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga.
Bei den Gästen herrschte dagegen einmal wieder herbe Enttäuschung. Beim Meister gab es die befürchtete Pleite – die zwölfte im 13. Spiel!
„Wir haben das leichteste Spiel der Saison erwartungsgemäß verloren. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem Mittwoch. Gegen Minden müssen wir im Abstiegskampf unbedingt einen Sieg landen, um mit einem Erfolgserlebnis in die WM-Pause zu gehen“, fordert VfL-Geschäftsführer Frank Flatten.
An der Ostsee waren seine Gummersbacher von der ersten Minute an chancenlos. Der Titelverteidiger zog schnell über 4:1, 11:3, 16:7 auf 19:8 davon. Die Gäste präsentierten sich dabei nur als ein Spielball für die dominierenden Kieler.
Tore Gummersbach: Krause 4, Sprem 4/2, Pfahl 2, Putics 1, Lützelberger 1, Gaubatz 4, Larsson 2, Kopco 1.
Nach Kopfstoß: Höchststrafe für Jansen, aber...
...beim Final Four in der Champions League (1./2. Juni) ist Torsten Jansen schon wieder spielberechtigt.
Nincevic: „Narbe habe ich jetzt mein ganz Leben lang“
Bei einem HSV-Angriff prallte der Spieler mit Weltmeister Toto Jansen zusammen. Nincevic ging bewusstlos zu Boden.
Kurtagic warnt: Macht es nicht wie Düsseldorf
Der Vorsprung vor dem TV Neuhausen auf dem Abstiegsplatz beträgt nun drei Punkte – das sollte für den abstiegsbedrohte VfL Gummersbach reichen. Dennoch warnt VfL-Trainer Emir Kurtagic seine Spieler.
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