Empfehlen | Drucken | Kontakt26.03.2010 - 13:48 Uhr

Eurovision Song Contest: Lou ätzt gegen Lena Meyer-Landrut

Mit Let's get happy reichte es in Riga nur für Platz 12.
Mit "Let's get happy" reichte es in Riga nur für Platz 12.
Foto: AP

Ganz Deutschland ist im Lena Meyer-Landrut-Fieber - nur Ex-„Grand Prix“-Sängerin Lou (46) ätzt jetzt gegen die 18-jährige Abiturientin. „Lena kann gar nicht singen. Das Lied wird wieder unter die letzten kommen", sagt Lou in der Zeitschrift "Das Neue".

Die 46-Jährige, die Deutschland 2003 beim Eurovison Song Contest in Riga vertrat und mit dem Siegel-Song "Let's get happy" gerade einmal Platz zwölf belegte, ist überzeugt, dass Deutschland nach bewährtem Muster bessere Chancen hätte: „Es ist eine Schande, dass Ralph Siegel nicht mehr an den Start geht.“

Sängerin Lou - hier zu sehen mit Produzent Ralph Siegel beim Grand Prix 2003.
Sängerin Lou - hier zu sehen mit Produzent Ralph Siegel beim Grand Prix 2003.
Foto: dpa

Vom Konzept der Casting-Show "Unser Star für Oslo" hält Lou eben so wenig wie von Initiator Stefan Raab. Der Rotschopf findet: „Stefan Raab ist nicht dafür geeignet, Grand Prix-Songs zu machen.“

Ganz anders sieht das Michael Jacksons Schwester La Toya. Im Interview nach ihrem Auftritt bei der Düsseldorfer Kosmetikfachmesse Beauty International hörte sich die US-Diva "Satellite" an. Und das mit sichtlichem Vergnügen. "Das ist toll. Das Lied ist sehr eingängig, ein echter Ohrwurm. Es erinnert mich an Emiliana Torrini und ihren Song "My heart beats like a jungle drum", sagt La Toya, die zwar den Eurovision Song Contest nicht kennt, aber "nur nach dem Song zu urteilen, glaube ich, dass Lena sehr gute Chancen hat. Sie klingt wirklich gut."

Unser Oslo-Star Lena Meyer-Landrut
Bildergalerie ( 16 Bilder )

Ob Lou oder La Toya Recht behalten werden, zeigt sich beim „Eurovision Song Contest“-Finale am 29. Mai. Lenas Fans sind die Aussagen von Lou eh piepegal. Sie sind überzeugt, das "Satellite" nicht nur in den Charts (derzeit Platz 1), sondern auch in der norwegischen Hauptstadt durchstarten wird.

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Rambo tanzt den Euro:

Bei ihm ist der Name Programm: Rambo Amadeus  kann richtig böse gucken – und ist der wohl verrückteste Teilnehmer im ESC-Feld. Der Satiriker aus Montenegro will mit „Ethno-Electro-Funk-Jazz-Rap zur Euro-Krise“ punkten. Sein Motto: Tanzt den Euro! Könnte klappen. Seine Landsleute sind jedenfalls so überzeugt von ihrem Rambo, dass sie auf einen Vorentscheid gleich ganz verzichteten – und ihn direkt zum Sieger erklärten.
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