„Unser Star für Oslo“: Lena Meyer-Landrut (18) aus Hannover oder Jennifer Braun (18) aus Eltville im Rheingau - wer wird Deutschland am 29. Mai beim Grand Prix in Oslo vertreten?
In der ARD-Final-Show fiel am Freitagabend die Entscheidung!
Um 22.34 Uhr stand fest - die Favoritin hat sich durchgesetzt. Lena ist „Unser Star für Oslo“. Die TV-Zuschauer entschieden per Telefon-Voting.
Ihr erster Kommentar: „Das ist so verdammt krass, das ist so derbe!“ Dann schreit sie ins Mikro: „Verdammte Scheiße!“ Das ist mal Freude pur...
Auch für den Song, den Lena in Oslo singen wird, wurde abgestimmt. Mit der schnellen Popnummer „Satellite“ (der Komponist blieb zunächst geheim), geht die 18-Jährige an den Start.
Übrigens: Unsere letzte Grand-Prix-Gewinnerin Nicole war sogar noch ein Jahr jünger als Lena. Nicole siegte 1982 mit „Ein bisschen Frieden“ - damals war sie 17!
Mitten in den stressigen Vorbereitungen auf ihren Schulabschluss hat die 18-jährige Hannoveranerin scheinbar mit Links den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest für sich entschieden.
Ab Mitte April stehen die Abi-Prüfungen an. Das Lernen müsse sie „irgendwie dazwischen stopfen“, hat Lena bereits angekündigt.
Lena Meyer-Landrut wurde am 23. Mai 1991 in Hannover geboren. Ihr Großvater Andreas Meyer-Landrut war in den 80er Jahren deutscher Botschafter in Moskau und später Leiter des Bundespräsidialamtes unter Richard von Weizsäcker.
Gesangsunterricht nahm die 18-Jährige nie. Dafür tanzt sie seit Jahren. Ihren auffallenden britischen Akzent hat sie sich nach eigenen Worten von ihrem Englischlehrer abgeguckt.
Ein Instrument beherrscht Lena nicht. Klavier oder Gitarre würde sie gern spielen, um sich selbst begleiten zu können.
Zu ihren musikalischen Vorbildern zählen Clueso, Kate Nash und Adele. Erfahrungen vor der Kamera sammelte Lena bereits als Komparsin in Fernsehserien. Sie liebt Filme von Tim Burton und nennt Falco die größte Musiklegende aller Zeiten.
Marius Müller-Westernhagen hatte Lena schon in der ersten Folge von „Unser Star für Oslo“ bescheinigt: „Du hast Starappeal, die Menschen werden dich lieben.“ Raab fand sie wahlweise „bezaubernd“, „einzigartig“ oder „ein bisschen wahnsinnig“ und störte sich an dem einen oder anderen schiefen Ton nicht. Und auch Nena lobte: „Ich liebe hysterische, durchgeknallte Leute. (...) Geh' nach Oslo.“
Holland-Squaw mit Silberblick und blonde Lena
Wer am Samstag im ESC-Finale singen darf - alle 26 Kandidaten sehen Sie hier...
Russische Omis rocken ESC-Halbfinale
Wer tritt am Samstag gegen Roman Lob an? Im ersten Halbfinale des „Eurovision Song Contests“ qualifizierten sich zehn Länder für die große Show. Wer noch dabei ist und wer die beste Show ablieferte – wir haben zugesehen.
Die schrägsten Kandidaten beim ESC in Baku
Rappende Neonleuchten. Frauen-Hüften, die zum pumpenden Beat kreisen. Hyperaktive Sturmfrisuren-Träger. So schräg wird der Grand Prix!