Mensch, da hat Internet-Gigant Google ja eine ganz tolle Software entwickelt.
Ein Orakel-Programm macht unseren Star für Oslo, Lena Meyer-Landrut (18), zur wahrscheinlichsten Grand-Prix-Gewinnerin. Geht da alles mit rechten Dingen zu?
Von vorn, so funktioniert das Programm: Google zählt die Suchanfragen zu jedem Oslo-Kandidaten in jedem Land, das am Eurovision Song Contest teilnimmt. Darauf basierend wird die Punktzahl berechnet, die dieser erhalten würde.
Heißt: Wer am meisten gesucht wurde, erhält zwölf Punkte, der „Zweitplatzierte“ zehn und so weiter. Eben wie beim richtigen Grand Prix. Und da liegt in Europa unsere Lena vorn. Ein Schelm, wer denkt, das könnte nur an Lenas Pool-Busenblitzer liegen.
Google jedenfalls rühmt sich. Sprecher Stefan Keuchel: „Im letzten Jahr lagen wir mit dem Programm genau richtig. Auch in unserer Vorhersage lag der spätere Gewinner Alexander Rybak vorn.“
Mag ja sein. Nur 2010 scheint das nette Spielzeug nicht so recht zu funktionieren. Denn: Das Prognose-Programm läuft bereits seit dem 1. Januar. Und siehe da, seit diesem Tag ist Lena vorn.
Blöd nur, dass die Hannoveranerin da außer ein paar Mitschülern überhaupt keiner in Deutschland, geschweige denn in Europa, kannte. Die erste „Unser Star für Oslo“-Castingshow lief nämlich erst am 2. Februar. Und was sagt Google? Keuchel: „Oh. Das ist ein peinlicher Fehler, den wir so schnell wie möglich versuchen zu beheben.“
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