Das große Finale bei "Unser Star für Oslo" zwischen Jennifer Braun oder Lena Meyer-Landrut in der ARD: Welche der 18-jährigen Nachwuchssängerinnen darf Deutschland in Oslo vertreten? Beide Talente können singen - doch nur eine kann für Deutschland beim Grand Prix in Oslo antreten.
Bei der großen EXPRESS.DE-Umfrage gab es ein klares Ergebnis: 76 % der Teilnehmer sehen Lena Meyer-Landrut vorne. Eine klare Sache also? Vorsicht vor dem Hype! Jennifer Braun räumte schon im Halbfinale als vermeintliche Außenseiterin dank eines Riesen-Auftritt das Feld auf. Ihre Quoten bei den Wettanbietern standen am schlechtesten, doch sie gewann gegen Mädchenschwarm Christian Durstewitz und Stimmtalent Kerstin Freking. Alles drin also für Jennifer gegen Favoritin Lena?
Hoffnung machen beide: Diesmal will sich Deutschland nicht bei Europas größtem Sängerwettstreit blamieren und hat Showmaster Stefan Raab mit dem Vorentscheid betraut. Der ausgebootete Grand-Prix Altmeister Ralph Siegel hat zwar auch wieder in diesem Jahr sein Glück beim Grand Prix versucht. „Ich habe Lieder eingereicht für das Finale - die sind aber schon längst rausgeflogen“, sagte der 64-Jährige der Zeitung „B.Z.“ Es geht im Final heute nämlich auch um den Song für Oslo. Die Zuschauer entscheiden zuerst darüber, dann über die Siegerin. Beide Sängerinnen singen drei Lieder, darunter die anonymisierten Vorschläge, die von Komponisten eingereicht werden konnten.
Die Zuschauer bekommen noch einen weiteren Auftritt geboten: Xavier Naidoo singt „Ich brauche Dich“. Er sitzt neben Stefanie Kloß, Frontfrau von Silbermond, und Stefan Raab in der handzahmen Jury.
Was Lena Meyer-Landrut angeht, bleibt Grand-Prix-Dinosaurier Siegel skeptisch: „Jennifer hat die bessere Stimme - sie hat schon viel Bühnenerfahrung und macht das sehr professionell.“ Allerdings sei der Hype um Lena sehr groß. „Es sind beides bezaubernde Mädchen mit sehr hübschen Gesichtern.“ Aber das Aussehen reiche nicht, weder beim Vorentscheid noch beim Grand Prix. Auch eine ausgeklügelte Performance mit „Rumgehüpfe und Hüftenwackeln“ führe nicht zum ersehnten Punktsieg. Alles stehe und falle mit dem Lied.
Die europäische Konkurrenz entschiedet übrigens auch an diesem Wochenende über ihre Vertreter in Oslo: Estland, Großbritannien und Griechenland am Freitag, Schweden und Serbien am Samstag sowie Bosnien-Herzegowina am Sonntag. Aber wer soll für Deutschland nach Oslo? Eure Meinung auf www.facebook.com/express.de
Zum Warmmachen hat EXPRESS.DE alles zum Grand-Prix und seiner langen Geschichte HIER zusammengestellt.
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